Bild und Kult
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Bild und Kult |
| Autor(en): | Hans Belting
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1990 |
| Schlagwörter: | Kultbild, Ikone, Mittelalter, Medium |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Kunstgeschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | C.H. Beck
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| Umfang dieser Ausgabe: | 700 Seiten |
| ISBN: | 9783406377686 |
| Verweise | |
Bild und Kult. Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst ist die 1990 erschienene Untersuchung von Hans Belting. Sie erzählt, was Bilder taten, bevor Museen sie zu Kunstwerken machten.
Inhalt
Belting löst das Bild vom Kunstwerk. Die Ikone handelt: Sie schützt, heilt, vertritt, wird angeklagt, wenn sie versagt. Byzanz und der Westen sind nicht Stilstufen, sondern Bildpolitiken. Das Zeitalter der Kunst beginnt, wo das Bild seine Kraft an den ästhetischen Blick abtritt – und dort nicht aufhört zu wirken, sondern umgedeutet wird.
Das Buch ist lang, erzählend, mit der Geduld einer Geschichte, die von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit reicht. Porträt, Reliquie, das wundertätige Madonnenbild: Belting schreibt gegen die Stilgeschichte, die das Mittelalter als Vorstufe der Renaissance nimmt. Vorstufe wozu? Das Kultbild war vollendet in dem, was es sollte.
Der Ton ist klar, ohne den Jargon der späteren Bildwissenschaft, die er mitbegründet hat. Wer eine Theologie sucht, findet Geschichte. Wer nur Geschichte sucht, findet die Behauptung, dass Kunst ein spätes Regime des Bildes ist, nicht sein Wesen.
Einordnung
1990 ist das Hauptwerk der deutschsprachigen Bildgeschichte. Das Ende der Kunstgeschichte hatte die Disziplin befragt; hier kommt der Gegenstand, der größer ist als sie. Bredekamp hat den Bildakt später systematisiert. Wer nach Belting über Ikone spricht, ohne Kult, spricht hinter diesem Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
