Discourse Strategies

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John J. Gumperz · 1982 · Sachbuch, Sprachwissenschaft
Das Werk
Deutscher Titel: Discourse Strategies
Autor(en): John J. Gumperz


Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1982
Schlagwörter: Gespräch, Kontext, Missverstehen, Zweisprachigkeit
Sachgebiete: Sachbuch, Sprachwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: Cambridge University Press


Umfang dieser Ausgabe: 225 Seiten
ISBN: 9780521288965
Verweise
Umschlag

Discourse Strategies ist die 1982 erschienene Untersuchung von John J. Gumperz. Sie zeigt, wie Tonfall, Sprachwechsel und Andeutung Zugehörigkeit herstellen – und wie Missverstehen entsteht, wo diese Hinweise nicht geteilt werden.

Inhalt

Gumperz nennt Kontextualisierungshinweise das, womit Sprecher anzeigen, wie eine Äußerung gemeint ist: ironisch, förmlich, als Witz, als Drohung. Wer den Hinweis nicht kennt, hört die Wörter und verfehlt die Tat. Vor Gericht und im Bewerbungsgespräch hat das Folgen, die wie Charakter aussehen und Sprache sind.

Das Buch kommt aus der Zweisprachigkeit und der interethnischen Kommunikation. Code-Switching ist keine Nachlässigkeit. Es ist ein Mittel, Distanz und Nähe zu setzen. Gumperz schreibt gegen die Idee, Verstehen sei das Entschlüsseln eines gemeinsamen Kodes. Kodes reichen nicht, wo die Praxis des Hinweisens auseinanderliegt.

Der Ton ist empirisch, mit Transkripten, ohne Moralpredigt. Wer eine Grammatik des Gesprächs sucht, findet Szenen. Wer nur Szenen sucht, findet eine Theorie der Macht: Macht ist die verweigerte Lesart, die sich als Unhöflichkeit des anderen ausgibt.

Einordnung

1982 schärft Gumperz, was Hymes als Ethnographie des Sprechens verlangt hatte. Die interkulturelle Kommunikation und die forensische Linguistik arbeiten in diesem Erbe. Wer nach Gumperz über Missverstehen spricht, ohne Hinweise, spricht hinter diesem Band.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.