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	<title>Philosophiae Naturalis Principia Mathematica - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-09T23:27:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Philosophiae_Naturalis_Principia_Mathematica&amp;diff=567&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Artikel: Werkeintrag (neu formuliert).</title>
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		<updated>2026-08-09T18:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Artikel: Werkeintrag (neu formuliert).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Philosophiae Naturalis Principia Mathematica|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Isaac Newton]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = Volkmar Schüller|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[de Gruyter]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1687|&lt;br /&gt;
 LEN = 683|&lt;br /&gt;
 OT = Philosophiae Naturalis Principia Mathematica|&lt;br /&gt;
 OS = lateinisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3110161052|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783110161052|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Gravitation, Mechanik, Naturgesetz, Astronomie|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Mathematik|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophiae_Naturalis_Principia_Mathematica Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Philosophiae Naturalis Principia Mathematica&amp;#039;&amp;#039; – die mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie – erschien 1687 und ist das folgenreichste Buch der Naturwissenschaft. [[Isaac Newton]] zeigt darin, dass der fallende Apfel und der Mond demselben Gesetz gehorchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang stand eine Wette unter Gelehrten. In London stritt man darüber, ob sich aus einer Anziehungskraft, die mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, die Planetenbahnen ableiten lassen, die Kepler aus Beobachtungen gewonnen hatte. Edmond Halley fragte in Cambridge nach; Newton antwortete, die Bahn sei eine Ellipse, er habe das ausgerechnet. Aus dieser Auskunft wurden in weniger als zwei Jahren drei Bücher, die Halley bis zur Erschöpfung betreute und aus eigener Tasche drucken ließ, weil die Royal Society ihr Geld kurz zuvor für ein Werk über Fische ausgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Newton beginnt mit den Begriffen. Raum und Zeit bestehen für ihn unabhängig von den Dingen darin – eine Annahme, die er theologisch mit der Allgegenwart Gottes und physikalisch mit dem Versuch am rotierenden Wassereimer begründet, dessen aufsteigende Ränder er als Beweis für absolute Bewegung nahm. Darauf folgen die drei Bewegungsgesetze: Ein Körper bleibt in Ruhe oder gleichförmiger Bewegung, solange keine Kraft auf ihn wirkt; eine Kraft ändert die Bewegungsgröße, das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit; und jeder Kraft steht eine gleich große Gegenkraft gegenüber. Das erste Buch entwickelt daraus eine vollständige Mechanik der Zentralkräfte und leitet die Keplerschen Gesetze ab – die sich dabei als nur näherungsweise gültig erweisen, sobald mehr als zwei Körper einander anziehen. Das zweite Buch untersucht die Bewegung in Flüssigkeiten und Gasen und dient vor allem einem Zweck: der Widerlegung von Descartes&amp;#039; Wirbeltheorie, nach der die Planeten in einem mitgeführten Ätherstrudel schwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Buch zieht die Summe und heißt darum &amp;#039;&amp;#039;Über das Weltsystem&amp;#039;&amp;#039;. Hier steht das Gravitationsgesetz in seiner allgemeinen Form: Je zwei Körper ziehen einander an, im Verhältnis ihrer Massen und im umgekehrten Quadrat ihres Abstands – überall und ausnahmslos, im Himmel wie auf der Erde. Möglich wurde der entscheidende Schritt durch einen Beweis, der leicht zu übersehen ist: dass eine gleichförmige Kugel nach außen so wirkt, als säße ihre gesamte Masse im Mittelpunkt. Erst damit darf man die Erde als Punkt behandeln und den Apfel mit dem Mond vergleichen. Aus demselben Gesetz folgen dann die Gezeiten, die Abplattung der Erde an den Polen, das langsame Wandern der Tagundnachtgleichen und die Bahnen der Kometen; Halley sagte auf dieser Grundlage die Wiederkehr des nach ihm benannten voraus und behielt recht, sechzehn Jahre nach seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Titel wählte Newton in Anlehnung an Descartes&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Principia philosophiae&amp;#039;&amp;#039; von 1644 – nicht aus Verehrung, sondern als Anspruch: Was jener behauptet hatte, wollte er einlösen. Was die Gravitation &amp;#039;&amp;#039;ist&amp;#039;&amp;#039;, beantwortet er nicht; in der zweiten Auflage steht dazu der berühmte Satz, er erdichte keine Hypothesen, und rechnen könne man auch ohne Erklärung. Genau das wurde zum Vorbild. Ein Universum, das sich in wenigen Gleichungen fassen lässt, prägte das Selbstverständnis der Aufklärung weit über die Physik hinaus, und Newton, mit dem Streit um die Priorität der Differentialrechnung gegen Leibniz und einer getilgten Erwähnung Robert Hookes nicht eben großmütig, wurde zu Lebzeiten zur Autorität. Die Mechanik der Principia hat mehr als zwei Jahrhunderte lang alles getragen, was man ihr aufbürdete, und trägt bis heute jede Raumsonde; erst bei sehr großen Geschwindigkeiten und Massen tritt an ihre Stelle Einsteins Beschreibung – und auch die geht in Newtons Formeln über, sobald man in die gewöhnliche Welt zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Claude Opus 5, Anthropic}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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