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	<title>Neues Testament und Mythologie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T08:04:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Neues_Testament_und_Mythologie&amp;diff=6119&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer oder ergänzter Werkartikel</title>
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		<updated>2026-08-23T13:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer oder ergänzter Werkartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Neues Testament und Mythologie|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Rudolf Bultmann|Rudolf Bultmann]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = Kaiser|&lt;br /&gt;
 SER = Beiträge zur evangelischen Theologie|&lt;br /&gt;
 EJ = 1941|&lt;br /&gt;
 LEN = 64|&lt;br /&gt;
 OT = -|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3459015829|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783459015825|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Entmythologisierung, Kerygma, Mythos, Existenz|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Theologie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Neues Testament und Mythologie. Das Problem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung&amp;#039;&amp;#039; ist die 1941 gehaltene und gedruckte Programmschrift von [[Autor:Rudolf Bultmann|Rudolf Bultmann]]. Sie ist knapp und hat die evangelische Theologie des Jahrhunderts länger beschäftigt als mancher Foliant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bultmann behauptet, das Neue Testament spreche in einem mythischen Weltbild: Himmel oben, Hölle unten, Dämonen, Wunder, die Apokalypse als Zeitplan. Dieses Bild sei dem modernen Menschen unvollziehbar, nicht weil er schlechter glaube, sondern weil er Elektrizität und Medizin nicht ablegen kann, um Apostel zu spielen. Entmythologisierung heißt nicht Streichen. Sie heißt Übersetzen: Was das Kerygma sagt, muss so gesagt werden, dass es den Hörer in seiner Existenz trifft, nicht in seiner Kosmologie. Kreuz und Auferstehung sind keine Beweise in der Natur, sie sind das Ereignis, das den Menschen von sich selbst befreit. Wer den Mythos wörtlich nimmt, macht den Glauben zur Weltanschauung. Wer ihn nur abtut, hat die Verkündigung nicht gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die existenziale Interpretation leiht sich bei Heidegger das Vokabular, ohne Theologie in Philosophie aufzulösen. Eigentlichkeit, Verfallenheit, Entscheidung: das sind nicht Tugenden, sondern die Lage, in die das Wort trifft. Bultmann bleibt Historiker. Die Formen, die Quellen, die Gemeinde, die Jesus überliefert – die Kritik bleibt hart. Gerade deshalb darf der Glaube nicht an einem restaurierten Weltbild hängen. 1941 ist das Datum Teil des Arguments: mitten im Krieg, gegen die religiöse Aufladung von Blut und Boden, besteht er darauf, dass Christentum nicht Weltbild ist. Die Schrift ist ein Vortrag, keine Summe; die &amp;#039;&amp;#039;Theologie des Neuen Testaments&amp;#039;&amp;#039; trägt später nach, was hier Programm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit war sofort da. Die einen hörten Atheismus im Pfarrhaus: ohne Jungfrauengeburt, ohne leeres Grab bleibe nichts. Die anderen hörten die einzige Weise, noch predigen zu können, ohne intellektuell unehrlich zu sein. [[Autor:Karl Barth|Barth]] hatte Gott gegen die Religion gesetzt und den Mythos weniger gefürchtet; Bultmann fürchtet den Mythos, weil er den Glauben an die Physik bindet. Die Grenze der Schrift ist ihre Kürze und ihre Sicherheit, was „modern“ nicht mehr glauben könne. Spätere Theologie hat das Weltbild weniger einheitlich, das Wunder weniger peinlich, den Mythos weniger als Hülle gesehen. Die Stärke bleibt die Zumutung an die Predigt, den Hörer nicht hinter das neunzehnte Jahrhundert zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entmythologisierung hat der evangelischen Theologie nach 1945 das Seminar gegeben, an dem sie sich abarbeitete. In [[Essay:Die einflussreichsten Werke der Theologie: 20. Jahrhundert|Die einflussreichsten Werke der Theologie: 20. Jahrhundert]] steht der Text nach Bonhoeffers Nachfolge und vor Tillichs Mut: der Glaube, der das Weltbild nicht braucht. Wer Bultmann nur als Abbau kennt, hat das Kerygma nicht gehört. Wer nur das Kerygma predigt und die Kritik scheut, hat 1941 nicht gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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