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	<title>Matilda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T23:44:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Matilda&amp;diff=3701&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Matilda|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Roald Dahl|Roald Dahl]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Rowohlt]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1988|&lt;br /&gt;
 LEN = 267|&lt;br /&gt;
 OT = Matilda|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3499208555|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783499208553|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Schule, Lesen, Tyrannei, Kind|&lt;br /&gt;
 SACH = Kinderbuch|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Matilda_(Roman) Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Matilda&amp;#039;&amp;#039; ist das 1988 erschienene Kinderbuch von [[Autor:Roald Dahl|Roald Dahl]], deutsch 1989 in der Übersetzung von Sybil Gräfin Schönfeldt, mit den Zeichnungen von Quentin Blake. Die hochbegabte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matilda Wurmwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liest, bevor die Eltern es merken wollen, und setzt Telekinese gegen eine Schuldirektorin ein, die Kinder an den Zöpfen schleudert. Dahl, sonst oft grausam gegen dumme Erwachsene, hat hier ein Mädchen geschrieben, das klüger ist als das Haus, in dem es sitzt, und eine Lehrerin, die das merkt. Das Buch erhielt unter anderem den Blue-Peter-Buchpreis; Danny DeVito verfilmte es 1996, ein Musical von Tim Minchin und Dennis Kelly kam 2010 auf die Bühne, 2022 als Filmmusical erneut ins Kino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurmwalds achten auf den Sohn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und auf den Fernseher; der Vater verkauft gepanschte Gebrauchtwagen, die Mutter geht zum Bingo. Matilda bringt sich Lesen, Schreiben und Rechnen selbst bei, holt sich in der Bibliothek [[Autor:Charles Dickens|Dickens]] und wird von den Eltern als Störfall behandelt. Sie rächt sich mit Streichen: Haarglanz im Vaterhaar, Klebstoff am Hut, ein Papagei als Einbrecherstimme. Die Schule, verspätet angetreten, bringt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fräulein Honig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die die Begabung erkennt und eine Versetzung verlangt, und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frau Knüppelkuh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Direktorin, ehemalige Hammerwerferin, die Kinder in das Verließ »Chokey« sperrt, Teller nach ihnen wirft und jedes Mädchen für verzogen hält. Honigs Antrag lehnt sie ab: Ein Kind hat zu gehorchen, nicht zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matilda entdeckt, dass sie Gegenstände bewegen kann, wenn die Wut und die Konzentration zusammenkommen. Sie vertraut sich Honig an und besucht die Lehrerin in deren ärmlicher Unterkunft. Honig erzählt: Frau Knüppelkuh ist ihre Tante, hat nach dem Tod von Honigs Vater das Haus und das Erbe an sich genommen und das Mädchen streng gehalten. Matilda beschließt, die Direktorin zu vertreiben. Während einer Stunde lässt sie Kreide schreiben, als spräche der tote Vater; Knüppelkuh, abergläubisch und schuldbewusst, flieht. Honig erhält das Haus zurück. Die Schule atmet auf, ohne dass Dahl eine Rede über Gerechtigkeit hält: Die Tyrannin ist weg, der Stundenplan geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Wurmwalds müssen fliehen; die Polizei kommt dem Wagenbetrug auf die Spur. Im letzten Moment überreden sie sich – von Matilda gedrängt –, das Kind bei Fräulein Honig zu lassen. Vater, Mutter und Bruder fahren nach Spanien; Matilda bleibt bei der Frau, die sie gelesen hat, bevor die Familie sie sah. Die Telekinese, einmal gebraucht, tritt zurück; Dahl lässt sie nicht zur Dauerwaffe werden. Was bleibt, ist ein Kind, das Bücher ernst genommen hat, und eine Erwachsene, die das nicht lächerlich findet. Die Gemeinheit der Knüppelkuh und die Dummheit der Wurmwalds sind karikaturhaft und trotzdem kenntlich: Schule und Wohnzimmer als Orte, an denen Macht über Kinder ausgeübt wird, weil sie klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahl hat ein Kinderbuch geschrieben, das auf Seiten der Klugen steht, ohne die Klugheit zur Predigt zu machen. Die Streiche sind komisch, die Gewalt der Direktorin ist es nicht; Blake zeichnet beides mit derselben spitzen Linie. Dass Matilda ein Mädchen ist, das liest statt schön zu sein, hat dem Buch eine zweite Lesart gegeben: Frau Wurmwald rät der Lehrerin, Mädchen sollten an den Mann denken, nicht an Bücher; Matilda tut das Gegenteil. Die Knüppelkuh als »unweibliche« Grobianin und Honig als sanfte Schöne bedienen zugleich alte Bilder, die das Buch nicht ganz auflöst. Matilda selbst bleibt die Figur, die sich nicht fügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &amp;#039;&amp;#039;[[Harry Potter und der Stein der Weisen]]&amp;#039;&amp;#039;, das ein Jahrzehnt später die Schule als Kampfplatz der Begabten erzählt, ist &amp;#039;&amp;#039;Matilda&amp;#039;&amp;#039; kürzer, böser gegen die Familie und ohne Magie als Weltentwurf: Die Kraft kommt aus dem Zorn eines Kindes, das zu viel weiß. DeVitos Film hat die Wärme erhöht; das Musical hat der Schülerschaft Choräle gegeben, die Dahl so nicht geschrieben hat. Schönfeldts Übersetzung hält den schwarzen Witz, den Dahl braucht, damit die Grausamkeit nicht nur grausam ist. Die angegebene Rowohlt-Ausgabe zählt 267 Seiten. SACH und Kategorie führen das Buch als Kinderbuch, nicht als Roman für Erwachsene, die sich erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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