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	<title>Krabat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T07:26:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Krabat&amp;diff=3053&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-21T17:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Krabat|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Otfried Preußler|Otfried Preußler]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[dtv]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1971|&lt;br /&gt;
 LEN = 352|&lt;br /&gt;
 OT = Krabat|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3423252812|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783423252812|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Mühle, schwarze Kunst, Lausitz, Lehrling|&lt;br /&gt;
 SACH = Jugendroman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Krabat_(Roman) Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Krabat&amp;#039;&amp;#039; ist die Erzählung von [[Autor:Otfried Preußler|Otfried Preußler]], 1971 erschienen, nach der sorbischen Sage vom Zauberlehrling an der Mühle im Koselbruch. Preußler, bekannt durch die kleine Hexe und den Räuber Hotzenplotz, hat hier das Kinderbuch verlassen: Die Mühle mahlt nicht nur Korn, sie fordert Tote. Der Schauplatz ist die Lausitz des siebzehnten Jahrhunderts, nach Kriegen, in einer Gegend, in der Sorbisch und Deutsch nebeneinander stehen. 1972 erhielt der Band den Deutschen Jugendliteraturpreis. Er bleibt Preußlers dunkelstes Werk, ein Lehrlingsroman, in dem die schwarze Kunst das Handwerk ist und die Liebe das einzige Gegenmittel, das der Meister nicht berechnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierzehnjährige Bettlerjunge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krabat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hört im Traum die Mühle im Koselbruch rufen und folgt der Stimme durch den Winter. Der Müller nimmt ihn als vierzehnten Lehrling auf; die anderen Gesellen – unter ihnen der gute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und später der Freund &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – wissen mehr, als sie sagen. Am Tag wird gemahlen, bei Nacht unterrichtet der Meister die Schwarze Schule: Gestaltwechsel, das Bilden von Raben, das Bannen von Türen und Wegen. Krabat lernt schnell und merkt, dass jedes Jahr zu Neujahr ein Lehrling stirbt, angeblich durch Unfall. Tonda kommt um; ein neuer Junge rückt nach. Die Mühle braucht den Tod, um den Pakt des Meisters zu nähren. Wer fragt, wird gewarnt. Wer flieht, wird zurückgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krabat begreift die Regel und sucht trotzdem einen Ausweg. In der Kirche von Schwarzkollm sieht er ein Mädchen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kantorka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Kantors Tochter, und ihre Stimme hält ihn in der Welt außerhalb der Mühle fest. Der Meister duldet keine Bindung, die nicht ihm gilt; er prüft, demütigt, stellt Fallen. Krabat und Juro versuchen, das Geheimnis der Macht zu fassen: Der Meister ist den Gesellen überlegen, solange sie einzeln gegen ihn stehen; die Kunst, die sie gelernt haben, bindet sie an ihn. Ein Jahr folgt auf das andere, wieder stirbt einer, wieder kommt einer. Krabat wächst in der Kunst und in der Angst. Die Liebe zu Kantorka wird zur einzigen Bewegung, die nicht aus dem Lehrbuch der Schwarzen Schule stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende muss Kantorka den Meister in einer Probe besiegen, die älter ist als die Mühle: Sie soll Krabat unter den in Raben verwandelten Gesellen erkennen, ohne zu irren. Sie erkennt ihn, weil sie ihn liebt, nicht weil sie die Kunst beherrscht. Der Meister verliert die Macht, die Mühle brennt, die überlebenden Lehrlinge werden frei. Krabat hat die schwarze Kunst nicht widerlegt, indem er sie besser beherrschte; er hat sie verlassen, weil ein anderer Mensch ihn festgehalten hat. Preußler gibt dem Schluss keine billige Erleichterung: Die Toten bleiben tot, Tondas Stimme fehlt, und die Asche der Mühle liegt im Bruch. Was bleibt, ist ein junger Mann, der das Handwerk der Gewalt kennt und es nicht mehr ausüben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preußler hat eine Sage nicht modernisiert, sondern ernst genommen: Die Mühle ist ein Ort der Ausbeutung, der Meister ein Herr, der Lehrlinge verbraucht, die schwarze Kunst eine Schule der Gefolgschaft. Wer den Band nur als Zauberbuch liest, unterschlägt die Arbeit, den Hunger, die Kriegszeit und das Sorbische, das Preußler nicht als Folklore einstreut, sondern als Welt. Gegen die heiteren Figuren seines übrigen Werks ist &amp;#039;&amp;#039;Krabat&amp;#039;&amp;#039; ein Jugendroman der Initiation, in dem Erwachsenwerden heißt, den Preis der Macht zu sehen. Der Deutsche Jugendliteraturpreis hat das früh anerkannt; die lange Schulgeschichte hat den Text manchmal zum Märchen vom guten Herzen gemacht, das er nicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfilmung von Marco Kreuzpaintner (2008) und ältere Trickfilmfassungen haben die Raben und die Mühle ins Bild gesetzt; die Langsamkeit der Jahre, das Warten auf Neujahr, ist im Buch schwerer. Preußler steht damit in einer Reihe deutscher Jugendbücher, die das Magische nicht von der Gewalt trennen – näher an der Sage als an der Ware des Zauberbuchs. Die sorbische Herkunft bleibt kenntlich, ohne dass Preußler sie zur Tracht macht. Wer nach 1971 über den Zauberlehrling spricht, der den Meister nicht beerben will, spricht hinter diesem Buch; wer es für eine Wintergeschichte mit gutem Ausgang hält, hat Tonda vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendroman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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