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	<title>Kirchliche Dogmatik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T10:00:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Kirchliche_Dogmatik&amp;diff=3187&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel (Geisteswerke).</title>
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		<updated>2026-08-22T11:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel (Geisteswerke).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Kirchliche Dogmatik|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Karl Barth|Karl Barth]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = Theologischer Verlag Zürich|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1932|&lt;br /&gt;
 LEN = 9300|&lt;br /&gt;
 OT = -|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3290116344|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783290116347|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Offenbarung, Trinität, Gnadenwahl, Versöhnung|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Theologie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchliche_Dogmatik Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Dogmatik&amp;#039;&amp;#039; ist das Hauptwerk des evangelischen Theologen [[Autor:Karl Barth|Karl Barth]], mit erheblichen Anteilen seiner Mitarbeiterin [[Autor:Charlotte von Kirschbaum|Charlotte von Kirschbaum]]. Mit rund 9300 Seiten in dreizehn Teilbänden und einem Register ist sie das umfangreichste theologische Werk des zwanzigsten Jahrhunderts. Der erste Teilband erschien 1932, der letzte, die Tauflehre, 1967 als Fragment; die geplante Erlösungslehre hat Barth nicht mehr begonnen. Barth ersetzte das Adjektiv christlich durch kirchlich, weil Dogmatik keine freie Wissenschaft sei, sondern an den Raum der Kirche gebunden. Geschrieben im Vorfeld und während des Kirchenkampfs, sollte sie die Angleichung des Glaubens an die nationalsozialistische Ideologie als Ergebnis einer langen Fehlentwicklung der Theologie korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theologie setzt voraus, dass Gott geredet hat. Das Wort Gottes begegnet in dreifacher Gestalt: als Verkündigung, als Schrift, als Person und Werk Jesu Christi. Die dritte Gestalt ist unmittelbare Selbstmitteilung; Bibel und Predigt sind mittelbar und werden nur durch Gottes eigenes Tun zum Wort. Altes und Neues Testament gehören unlösbar zusammen als Erwartung und Erinnerung des Gott-mit-uns; Barth weist jeden Versuch zurück, das Alte Testament nachrangig zu machen, und die Lehre von der verbalen Irrtumslosigkeit. Die Trinitätslehre beginnt nicht mit einem allgemeinen Gottesbegriff, sondern mit drei Fragen an die Offenbarung: Wer handelt, wie, mit welcher Wirkung? Vater, Sohn und Geist sind drei Seinsweisen eines Gottes, nicht drei Götter. Gott ist der in Freiheit Liebende: frei, weil er nichts außer sich braucht; Liebe, weil er Sein-in-Beziehung ist und sich zum ganz Anderen bestimmt. Religion als Versuch des Menschen, sich vor einem selbstentworfenen Gottesbild zu rechtfertigen, heißt in der Dogmatik Unglaube; der Satz soll zuerst die christliche Religion treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von Gott entfaltet die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gnadenwahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Jesus Christus gegen die doppelte Prädestination Calvins. Gott erwählt nicht einige und verwirft die übrigen; er erwählt in Christus das Gericht auf sich und das Heil aller. Jesus Christus ist der erwählende Gott und der erwählte Mensch zugleich. Barth weigert sich, daraus die Allversöhnung als Lehre zu machen: Man dürfe nicht rechnen, dass alle gerettet werden, wohl aber hoffen. Evangelium und Gebot fallen nicht auseinander; die Ethik ist in der Dogmatik enthalten, gilt Christen wie Nichtchristen und fragt, wie in der Geschichte Gottes mit den Menschen zu leben sei. Die Schöpfungslehre tritt nicht gegen die Naturwissenschaften an. Schöpfung ist der äußere Grund des Bundes, der Bund der innere Grund der Schöpfung; erkennbar ist das nur von Christus her, nicht aus dem Kosmos. Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nichtige&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist, was Gott nicht wollen und nicht dulden konnte, keine zweite Macht aus Gottes Wesen; Sünde wird erst als schon überwundene erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versöhnungslehre ordnet in drei Teilbänden den Herrn als Knecht, den Knecht als Herr und den wahrhaftigen Zeugen: priesterliches, königliches, prophetisches Amt, Rechtfertigung, Heiligung, Berufung, die Sünden des Hochmuts, der Trägheit und der Lüge. Der wahre Gott geht in die Fremde bis zum Kreuz, der wahre Mensch wird zu Gott erhöht; beides ist ein Geschehen. Barth wird unsicher, wo die Hoffnung auf Rettung aller die Freiheit Gottes binden würde, und wo die Absage an natürliche Theologie das Gespräch mit der Welt abschneidet. Der Ton ist predigenah, in den Kleindruck-Exegesen von Kirschbaums Hand oft historisch dicht, und von einer christologischen Konzentration, die kein Thema – Staat, Geschlecht, Religion, Nichtiges – außerhalb Jesu Christi verhandeln will. Das Unvollendete der Taufe und das Fehlen der Erlösung sind nicht nur biographisch: Die Dogmatik bleibt unterwegs, wie die Kirche, der sie dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein theologisches Werk des Jahrhunderts hat den Protestantismus so in die Pflicht der Offenbarung genommen. Die Barmer Theologische Erklärung von 1934 atmet denselben Geist: Jesus Christus als das eine Wort Gottes gegen die Deutschen Christen. Die Absage an die analogia entis, die Barth die Erfindung des Antichristen nannte, hat die katholische und die ökumenische Debatte auf Jahrzehnte bestimmt. Kritik galt dem Umfang, der christologischen Engführung, der Härte gegen Religion und Mystik, der Allversöhnung, die er hoffte und nicht lehrte, und der Rolle von Kirschbaum, die lange im Schatten des Verfassernamens blieb. Innerhalb der evangelischen Theologie ist nach Barth oft nur noch mit ihm oder gegen ihn gearbeitet worden, selten an ihm vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Dogmatik&amp;#039;&amp;#039; als System der Sätze liest, verfehlt, dass jeder Teilband bei Christus neu ansetzt. Wer sie nur als Kirchenkampfschrift liest, verfehlt die Gnadenwahl und die Versöhnungslehre der fünfziger Jahre. Neben Calvins &amp;#039;&amp;#039;Institutio&amp;#039;&amp;#039; und Schleiermachers Glaubenslehre steht sie als der dritte große Versuch, den Glauben der Kirche als Wissenschaft zu entfalten – und als Widerspruch gegen beide: gegen die doppelte Vorherbestimmung und gegen die Religion als frommes Selbstbewusstsein. Der weiße Wal bleibt ungelesen in ganzer Länge und wirksam in einzelnen Sätzen, die die Gemeinde und die Universität seither nicht losgeworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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