<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://bookpedia.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gef%C3%A4ngnishefte</id>
	<title>Gefängnishefte - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://bookpedia.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gef%C3%A4ngnishefte"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bookpedia.de/index.php?title=Gef%C3%A4ngnishefte&amp;action=history"/>
	<updated>2026-08-21T05:31:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.1</generator>
	<entry>
		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Gef%C3%A4ngnishefte&amp;diff=2305&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bookpedia.de/index.php?title=Gef%C3%A4ngnishefte&amp;diff=2305&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-08-19T15:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Gefängnishefte|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Antonio Gramsci|Antonio Gramsci]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = Klaus Bochmann, Wolfgang Fritz Haug|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = Argument|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1948|&lt;br /&gt;
 LEN = 3542|&lt;br /&gt;
 OT = Quaderni del carcere|&lt;br /&gt;
 OS = italienisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3867541000|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783867541008|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Hegemonie, Zivilgesellschaft, Intellektuelle, Alltag|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Politik|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Gefängnishefte Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Gefängnishefte&amp;#039;&amp;#039; (italienisch &amp;#039;&amp;#039;Quaderni del carcere&amp;#039;&amp;#039;) sind die in Haft entstandenen Aufzeichnungen von [[Autor:Antonio Gramsci|Antonio Gramsci]]. Geschrieben 1929 bis 1935, zuerst unvollständig 1948 bis 1951 veröffentlicht. Die Infobox folgt der deutschen Gesamtausgabe in zehn Bänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsci fragt, warum die Herrschaft hält, wenn der Zwang nicht reicht. Hegemonie ist die Antwort: Die herrschende Klasse führt, indem sie ihre Interessen als die allgemeinen erscheinen lässt – in Schule, Zeitung, Kirche, Alltag, gesundem Menschenverstand. Die Zivilgesellschaft ist kein Gegenort zum Staat; sie ist das Gelände, auf dem diese Führung erkämpft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Intellektuelle ist nicht der Gelehrte. Organisch ist, wer einer Klasse Sprache gibt; traditionell, wer die alte Ordnung als Bildung verwaltet. Philosophie der Praxis heißt: Denken, das die Welt verändern will, ohne die Köpfe zu überspringen. Machiavelli wird zum Lehrer der Politik, nicht der List allein; der Alltagsverstand zum Schlachtfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hefte sind Brüche, Listen, Anläufe. Zensur und Krankheit haben die Form diktiert. Kein System, ein Arbeitsbuch. Gerade deshalb ist es nicht zu schließen: Jede Zeit findet darin die Stelle, an der Führung und Widerstand sich heute treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein marxistischer Text des Jahrhunderts hat die Kultur so ernst genommen, ohne sie zur Dekoration zu machen. Neben dem &amp;#039;&amp;#039;[[Manifest der Kommunistischen Partei]]&amp;#039;&amp;#039; und gegen den Katechismus, den [[Autor:Josef Stalin|Josef Stalin]] hersagen ließ, stehen die Hefte als Politik, die im Alltag beginnt. Die Kulturwissenschaften haben Hegemonie zum Jargon gemacht; die Parteien haben Gramsci zum Kronzeugen der Geduld erklärt. Wer ihn nur als Theoretiker der Zivilgesellschaft liest, unterschlägt das Gefängnis. Wer nur den Märtyrer sieht, unterschlägt die Begriffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
	</entry>
</feed>