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	<title>Garou - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T06:15:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Garou&amp;diff=3741&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Garou|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Leonie Swann|Leonie Swann]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Goldmann]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 2010|&lt;br /&gt;
 LEN = 448|&lt;br /&gt;
 OT = Garou|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3442473594|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783442473595|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Schafe, Schloss, Werwolf, Bretagne|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Garou_(Roman) Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Garou&amp;#039;&amp;#039; ist der zweite Roman von [[Autor:Leonie Swann|Leonie Swann]], 2010 bei Goldmann erschienen, die Fortsetzung von &amp;#039;&amp;#039;Glennkill&amp;#039;&amp;#039;. Dieselbe Herde – Miss Maple, Mopple the Whale, Othello, das Winterlamm – steht nicht mehr auf der irischen Weide, sondern im Schatten eines bretonischen Schlosses, wohin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rebecca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Tochter des toten Schäfers, die Tiere zum Winterquartier gebracht hat. Ein Wesen namens Loup Garou geht um, ein zerrissenes Reh liegt da, Jäger machen die Angst größer als der Täter. Swann erzählt wieder aus der beschränkten, eigensinnigen Sicht der Schafe, die Menschensätze falsch verstehen und trotzdem ermitteln. Die Autorin hat für das Buch bei französischen Schäfern gearbeitet und das Erscheinen verzögert, weil die Tiere »Eigenleben« entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herde begreift zuerst die Sprache: Man begrüßt sich mit »Bon Schur«, und das allein ist verdächtig. Dann kommen die Gerüchte. Ein fremdes Schaf prophezeit Unheil; die chaotischen Ziegen der Nachbarweide, voran die kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madouc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deuten auf einen Menschen im Wolfspelz oder auf einen wirklichen Werwolf. Im Schloss war einst eine Anstalt für gefährliche Kranke; der Kreis der Verdächtigen weitet sich über Jäger, Schlossherrn und die eigene Hirtin. Die Schafe fürchten, eine Vorgängerherde sei vom Garou umgebracht worden. Miss Maple denkt, Othello wittert, Mopple frisst und behält, das Winterlamm hat den Mut der Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages liegt ein erschossener Mensch auf der Weide, den der Schnee gnädig zudeckt. Die Schafe verdächtigen zuerst Rebecca. Sie stellen dem Garou eine Falle, mit Hilfe der Ziegen, die auf ihre Weise helfen: wagemutig, unverständlich, nützlich. Verdächtiges wird gefressen, ein stummes Auto wird um Verhandlung gebeten, Tarotkarten verschwinden im Magen. Cloud und Cordelia erzählen den Lämmern nachts eine abgewandelte Geschichte vom Schweigen der Lämmer, bis aus dem Schrecken eine Gutenachtgeschichte wird. Die Auflösung stellt einen Täter, den die Herde so nicht erwartet hat: nicht den reinen Wolf, nicht den reinen Menschen, sondern die Mischung aus Angst, Jagd und Vergangenheit, die das Schloss über die Weide geworfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swann hält die Spannung, ohne die Komik zu opfern. Die Schafe bleiben feige und dumm im menschlichen Sinn und tapfer im eigenen. Willensstärke wird Wollensstärke; wer »verwanzt« hört, denkt an Ungeziefer. Der Roman ist düsterer als &amp;#039;&amp;#039;Glennkill&amp;#039;&amp;#039;, schloss- und waldnäher, mit Geisterschafen und dämonischen Ziegen. Der Schluss gibt der Herde nicht die Welt zu verstehen, sondern eine Weide, auf der man wieder kauen kann. Wer eine bloße Wiederholung des irischen Falls sucht, findet Frankreich, den Schnee und eine Falle, die auch nach innen schnappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;Glennkill&amp;#039;&amp;#039; hat Swann bewiesen, dass die Schafsperspektive mehr als ein einmaliger Einfall ist. Rezensenten sahen Parallelen zur Bestie des Gévaudan und zu [[Autor:Fred Vargas|Fred Vargas]]; die Autorin selbst rückte den zweiten Band vom Kriminalroman ins Dunkel der Bedrohung. Der Reiz des Neuen ist geringer, die Figuren sind älter geworden, die Menschen bleiben flach, weil wir mit Schafsaugen sehen. Das ist Programm, kein Versehen. Wer &amp;#039;&amp;#039;Glennkill&amp;#039;&amp;#039; nicht kennt, muss die Fähigkeiten der einzelnen Tiere erst lernen; wer es kennt, merkt die Weiterentwicklung ohne bloße Wiederholung der alten Scherze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verfilmung dieses Bandes hat sich nicht in derselben Weise festgesetzt wie Versuche, die erste Herde ins Bild zu bringen. &amp;#039;&amp;#039;Garou&amp;#039;&amp;#039; bleibt ein Buch zum Lesen mit gedämpfter Stimme: poetisch, lakonisch, komisch, mit dunklen Ecken, ohne die das zweite Mal auf der Weide langweilig wäre. Wer Swann nur als Verfasserin eines heiteren Tierkrimis kennt, findet hier den Wald von Brocéliande und die Frage, ob die Jäger des Ungeheuers gefährlicher sind als das Ungeheuer. Die angegebene Goldmann-Taschenbuchausgabe ist die gängige Folgeausgabe zum Hardcover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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