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	<title>Gösta Berling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T05:50:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=G%C3%B6sta_Berling&amp;diff=3889&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Gösta Berling|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Selma Lagerlöf|Selma Lagerlöf]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[dtv]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1891|&lt;br /&gt;
 LEN = 550|&lt;br /&gt;
 OT = Gösta Berlings saga|&lt;br /&gt;
 OS = schwedisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3423139161|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783423139168|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Värmland, Kavaliere, Gut, Erlösung|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6sta_Berling Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gösta Berling&amp;#039;&amp;#039; ist der erste Roman von [[Autor:Selma Lagerlöf|Selma Lagerlöf]], 1891 als &amp;#039;&amp;#039;Gösta Berlings saga&amp;#039;&amp;#039; erschienen, die Geschichte eines abgesetzten Pfarrers unter den Kavalieren des Gutes Ekeby in Värmland. Lagerlöf, später die erste Frau mit dem Nobelpreis für Literatur, hat aus der Landschaft ihrer Kindheit ein Buch gemacht, das Sage, Predigt und Gesellschaftsroman zugleich ist. Der Pfarrer trinkt, wird aus dem Amt gestoßen, lebt auf Kosten einer Frau, die selbst einen Pakt geschlossen hat, und muss lernen, dass Charme keine Lebensform ist. Der deutsche Kurztitel nennt den Mann; der schwedische nennt die Sage. Neben &amp;#039;&amp;#039;[[Nils Holgersson]]&amp;#039;&amp;#039; ist dies Lagerlöfs anderer Gründungstext: nicht die Landkarte von oben, sondern das Gut von innen, im Winter und im Gerücht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gösta Berling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, jung, schön, beredt, predigt betrunken und verliert die Pfarre. Auf den Landstraßen Värmlands trifft ihn die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Majorin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Ekeby, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margareta Celsing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die das Gut mit eisernem Willen führt und zwölf Kavaliere hält – abgedankte Offiziere, Spieler, Musiker, Männer ohne Amt, die essen, geigen und die Herrschaft unterhalten. Sie nimmt Gösta auf. An einem Weihnachten schließen die Kavaliere, verführt vom Bergwerksbesitzer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sintram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der den Teufel gibt, einen Pakt: Ein Jahr lang sollen sie nichts Nützliches tun, sonst gehört ihre Seele dem Widersacher; gelingt der Müßiggang, fällt die Seele der Majorin, die selbst schon mit Sintram gehandelt hat. Gösta wird zum Anführer dieser fröhlichen Verdammnis. Ekeby gerät in ein Jahr aus Bällen, Fahrten über den See, Liebeshändeln und Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gösta verliebt sich nacheinander, und jede Bindung zeigt eine andere Unfähigkeit, zu bleiben. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Stjärnhök&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marianne Sinclaire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die junge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gräfin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Frauen, die ihn retten wollen oder von ihm gerettet werden, und denen sein Leichtsinn Schaden zufügt. Die Majorin wird von den Kavalieren entmachtet, als alte Schuld ans Licht kommt: Sie hat den Gatten verstoßen, das Gut an sich genommen, den Preis für Ekebys Wohlstand gezahlt. Gösta, der Schönsprecher, muss sehen, dass seine Reden Menschen in den Tod oder in die Schande treiben. Sintram geht um; die Eisenhämmer stehen; das Jahr des Pakts ist keine Posse. Lagerlöf erzählt in Kapiteln, die für sich stehen könnten, als wären es Legenden, und bindet sie doch an die eine Frage, ob Gösta ein Mann wird oder ein Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kommt nicht als Bekehrung auf Kommando. Gösta arbeitet, heiratet, übernimmt Verantwortung, wo er bisher nur geglänzt hat. Die Majorin kehrt in einer Form von Versöhnung zurück, die nichts vergisst. Ekeby überlebt das Jahr, aber nicht unversehrt; die Kavaliere zerstreuen sich oder sterben. Der Roman gibt Gösta keinen Heiligenschein. Er gibt ihm Arbeit und eine Frau, und er gibt der Landschaft das letzte Wort: Seen, Wälder, der Frost, der die Fahrten trägt. Wer nur den verliebten Pfarrer behält, hat Sintram und die Majorin nicht gelesen. Die Sage ist streng. Sie verlangt, dass der Mann, den alle lieben, endlich liebt, ohne zu fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lagerlöf hat den schwedischen Roman aus dem Realismus der Städte in die Sage des Inneren Landes geführt, ohne die Härte der Güter und Hämmer zu leugnen. Ekeby ist kein Märchenschloss; es ist ein Wirtschaftsbetrieb, der Seelen kauft. Die Sprache, bildreich, mündlich, predigerhaft, hat dem Buch den Ruf eines Nationalepos eingetragen, der es halb trifft: Es ist national in der Landschaft, international in der Moral des verlorenen Sohnes. 1909 kam der Nobelpreis; &amp;#039;&amp;#039;Gösta Berling&amp;#039;&amp;#039; hatte den Namen gemacht, &amp;#039;&amp;#039;Nils Holgersson&amp;#039;&amp;#039; trug ihn in die Schulen. Mauritz Stiller verfilmte den Stoff 1924 mit Greta Garbo als Elisabeth; der Stummfilm hat die Schönheit behalten und viel von der theologischen Strenge gekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen blieb die Übersetzung von Pauline Klaiber-Gottschau lange die Stimme des Buches; dtv hält den Band als ganzen Roman, nicht als Auszug. Wer Lagerlöf nur als Kinderbuchautorin kennt, findet hier den anderen Anfang: einen Pfarrer ohne Amt, ein Gut ohne Gnade, einen Teufel, der Verträge liest. Das Buch steht am Beginn der modernen skandinavischen Prosa und weigert sich doch, modern im Sinn der Stadt zu sein. Es glaubt an Wiederkehr, an Fluch und an die Möglichkeit, dass Arbeit mehr rettet als Rede – und erzählt das in einer Rede, die selbst verführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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