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	<title>Felidae - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T23:13:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Felidae&amp;diff=3858&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Felidae|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Akif Pirinçci|Akif Pirinçci]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Goldmann]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1989|&lt;br /&gt;
 LEN = 414|&lt;br /&gt;
 OT = Felidae|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3442072611|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783442072613|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Katze, Mord, Zucht, Labor|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Felidae_%28Roman%29 Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Felidae&amp;#039;&amp;#039; ist der erste Roman von [[Autor:Akif Pirinçci|Akif Pirinçci]], 1989 erschienen, ein Kriminalfall aus der Sicht des Katers &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Francis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In einem neuen Revier stößt Francis auf grausam zugerichtete Artgenossen und ermittelt, während die Menschen ahnungslos bleiben. Was als Katzenkrimi beginnt, führt in ein Labor, eine Sekte und einen Zuchtwahn, der die Menschenverbrechen des Jahrhunderts in die Tierwelt spiegelt. Der Band wurde ein Verkaufserfolg und 1994 als Zeichentrickfilm bekannt. Fortsetzungen folgten; das Debüt bleibt das kälteste und klarste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis zieht mit seinem Menschen Gustav in ein altes Haus, dessen Gerüche und Geräusche ihm sofort Unrat signalisieren. Beim ersten Rundgang findet er einen totgebissenen Kater. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blaubart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein ramponierter Kater aus der Nachbarschaft, wird zum widerwilligen Begleiter. Weitere Tote tauchen auf, oft auf eine Weise zugerichtet, die nicht nach Revierkampf aussieht. Francis, eitel, belesen in Menschendingen und von sich überzeugt, behandelt den Fall als Beleidigung seines Verstandes. Er begegnet rolligen Kätzinnen, ängstlichen Hauskatzen, einem blinden Alten auf dem Dachboden, der die Laborjahre noch gerochen hat, und Gerüchten von einem Propheten, den die Straßenkatzen verehren. Eine junge Kätzin, die ihm traut, wird selbst zum Opfer; der Fall hört auf, ein Rätsel der Gasse zu sein, und wird zur Jagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur führt zu Experimenten, die ein Professor namens Preterius an Katzen vorgenommen hat: Operationen, Käfige, ein Mittel, das binden sollte und folterte. Eine der Versuchskatzen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claudandus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, hat überlebt und den Hass in ein Programm gewendet. Unter neuem Namen, als hochintelligenter, kahler Kater mit Zugang zu einem Rechner, sammelt er Wissen über Erbgut und sucht eine reine, den Menschen abgewandte Katzenzukunft – Felidae, die Art, wie sie sein sollte. Die Morde sind Auslese. Francis begreift, dass der Täter nicht der dumpfe Nachbarskater ist, sondern ein Ideologe mit Geduld, der die Sprache der Menschen gegen die Katzen wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begegnung am Ende ist ein Zweikampf aus Sätzen und Krallen. Claudandus will Francis auf seine Seite ziehen, weil der fremde Kater den Verstand hat, den die Zucht braucht. Francis verweigert die neue Art, die auf Leichen steht. Claudandus stirbt; Francis überlebt verletzt, mit dem Wissen, dass das Revier nicht geheilt ist, nur dieser eine Wahn. Gustav merkt wenig. Pirinçci erzählt in der Ich-Form des Katers, der Menschen für rührend beschränkt hält und doch ihre Archive braucht. Der Witz ist schnoddrig, die Laborszene ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Felidae&amp;#039;&amp;#039; hat den deutschen Krimi um eine Stimme erweitert, die nicht der Kommissar ist, und die Fabel um eine, die nicht tröstet. Die Zuchtphantasie liest sich als Echo von Rassenlehre und Tierversuch, ohne dass der Roman zum Traktat wird: Francis will den Fall lösen, nicht die Menschheit belehren. Der Rechner, den der kahle Kater bedient, ist kein Spielzeug, sondern das Archiv der Auslese; Pirinçci hat die Technik der späten achtziger Jahre in den Keller gestellt, wo sie unheimlicher wirkt als im Büro. Der Zeichentrickfilm von 1994 hat die Morde und den Kater ins Kino gebracht und das Buch für eine Generation sichtbar gemacht, die Katzenkrimis sonst nicht las. Die späteren Bände weiteten den Stoff und verloren an Enge; das Debüt lebt von der einen Stadtgegend und der einen Idee, die tödlich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pirinçcis spätere öffentliche Hetze hat den Blick auf das Frühwerk nachträglich vergiftet; der Roman von 1989 bleibt davon nicht unberührt, weil Leser die Auslese im Keller nun anders hören. Als Buch seiner Zeit war &amp;#039;&amp;#039;Felidae&amp;#039;&amp;#039; ein Coup der Perspektive: der Detektiv leckt sich das Fell und liest die Akte. Wer nach diesem Band über Tiere als Spiegel spricht, findet keine nette Hauskatze, sondern einen Ermittler, der den Menschen durchschaut und den Fanatismus der eigenen Art trotzdem nicht verhindert. Die Fortsetzungen kann man lassen; den ersten Gang durchs Revier nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
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