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	<title>F - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T21:59:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=F&amp;diff=4045&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = F|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Daniel Kehlmann|Daniel Kehlmann]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Rowohlt]]|&lt;br /&gt;
 SER = rororo|&lt;br /&gt;
 EJ = 2013|&lt;br /&gt;
 LEN = 384|&lt;br /&gt;
 OT = F|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3499249278|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783499249273|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Fälschung, Glaube, Familie, Zufall|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/F_(Roman) Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; ist der 2013 erschienene Roman von [[Autor:Daniel Kehlmann|Daniel Kehlmann]], ein Vater-Söhne-Buch über Betrug, das den Titel als Chiffre lässt: Fälschung, Fiktion, Fatum, Glaube, Friedland. Kehlmann war nach &amp;#039;&amp;#039;Die Vermessung der Welt&amp;#039;&amp;#039; der sichtbare deutsche Romancier; &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; ist enger, gegenwärtiger, bösartiger. Der Roman stand auf der erweiterten Auswahlliste des Deutschen Buchpreises. Rowohlt hat das Taschenbuch 2014 nachgelegt. Es erzählt drei Brüder, die den Schein wahren über einem hohlen Kern, und einen Vater, der sich aus dem Leben hypnotisieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Friedland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fährt mit den Söhnen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eric&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iwan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu einer Vorführung des Hypnotiseurs &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Auf der Bühne wird Arthur vorgeführt, gedemütigt, fährt die Kinder nach Hause und kündigt das bürgerliche Leben: Er zieht sich zurück, schreibt, liest, wird ein berühmter Autor von schmalen, rätselhaften Texten, darunter &amp;#039;&amp;#039;Mein Name sei Niemand&amp;#039;&amp;#039; und eine Erzählung, in der ein Mann namens F. erleidet, was später Iwan zustoßen wird. Martin, der Sohn aus erster Ehe, wird katholischer Priester ohne Glauben; Hunger und Verstand quälen ihn, auf heikle Fragen antwortet er mit dem Wort Mysterium. Eric, Vermögensverwalter, hat das Geld des alten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klüssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durchgebracht und täuscht den Mandanten. Iwan, Erics Zwilling, ist Kunstkritiker und heimlich der Fälscher der Bilder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eulenböcks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die er öffentlich preist, bevor sie existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer vor der Finanzkrise trifft Martin den geistesabwesenden Eric, der am Telefon klebt und Warnungen sieht – Schatten, Kinder –, von denen unklar bleibt, ob sie ihm oder dem Zwilling gelten. Eric wird paranoid, die Ehe mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laura&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zerbricht, die Tochter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wächst dazwischen. Die Krise kommt ihm gelegen: Nun kann er den Verlust als allgemeines Unglück ausgeben und findet, widersinnig, zum Glauben, den Martin nicht hat. Iwan greift ein, als Jugendliche einen anderen treten, und wird niedergeschlagen, dann erstochen; der Geschlagene stiehlt ihm die Brieftasche. Iwan kriecht in das geheime Atelier und stirbt. Niemand weiß, wo er liegt. Jahre später gilt er als vermisst; Eric erbt und übersteht die Krise mit diesem Nachlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie, ohne festes Haus, fährt mit dem Großvater Arthur zum Jahrmarkt. Lindemann ist dort, blind, taub, ohne Publikum, ein wrackgewordener Magier. Arthur hilft der Enkelin aus dem Labyrinth und zeigt ihr ein Eulenböck, das Iwan gemalt hat. Eine Seelenmesse für den Vermissten versammelt die Familie, ohne Arthur; Messdiener ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der jugendliche Schläger aus Martins Gemeinde – einer von denen, die Iwan getreten haben. Marie lehnt Rons Annäherung ab. Der Roman schließt nicht mit Entlarvung vor Gericht, sondern mit dem Weiterleben der Lügen: Martins Amt, Erics Beichte, Iwans Leiche im Atelier, Arthurs Sätze, die das Leben der Söhne vorwegnehmen, als wäre die Fiktion die genauere Hypnose gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehlmann hat nach dem historischen Welterfolg ein Gegenwartsbuch geschrieben, das Zufall und Bestimmung nicht entscheidet, sondern vorführt: Lindemanns Vorführung, die Finanzkrise, die Messerstiche, Arthurs Erzählung, die Iwans Tod kennt, bevor er geschieht. Die Brüder sind Betrüger auf je einem Feld – Kirche, Geld, Kunst – und der Vater ist der Künstler, der sich entzieht und doch lenkt. Anklänge an &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Name sei Gantenbein]]&amp;#039;&amp;#039; und an Kehlmanns eigenen Ruhm sind gelegt, ohne dass der Roman ein Schlüssel wird. Neben &amp;#039;&amp;#039;[[Tyll]]&amp;#039;&amp;#039;, der den Krieg zum Schwank macht, ist &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; das bürgerliche Gegenstück: keine Schlacht, ein Büro, eine Pfarrei, ein Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker rühmten die Konstruktion und tadelten die Kälte; beides sitzt. Der Titelbuchstabe weigert sich, eine These zu werden, und bleibt deshalb lesbar als Frage, ob jemand in diesem Buch noch wahrhaftig ist – außer vielleicht Marie, die noch nicht lügen muss, und dem Hund, den es hier kaum gibt. Verfilmung hat der Band nicht verlangt. Wer Kehlmann nur als Vermesser des achtzehnten Jahrhunderts kennt, trifft in &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; den Autor der Gegenwart, der die Hypnose für realistischer hält als das Bekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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