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	<title>Essay:Zehn Briefromane - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-20T10:52:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Essay:Zehn_Briefromane&amp;diff=2524&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Essay</title>
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		<updated>2026-08-19T21:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Essay&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Briefroman erzählt nicht von außen, sondern aus der Hand der Beteiligten. Wer schreibt, weiß nicht, wie es ausgeht; er schreibt „bis zur Minute“, mitten in Angst und Hoffnung. Daraus zieht die Gattung ihre Nähe – und ihre Tücke, denn ein Brief kann lügen, abgefangen, gegen den Schreiber gewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Essay nennt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zehn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Briefromane, keine Rangliste. Sieben werden zitiert, weil ihr Wortlaut &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gemeinfrei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorliegt: [[Die Leiden des jungen Werther]], [[Pamela]], [[Gefährliche Liebschaften]], [[Frankenstein]], [[Dracula]], [[Arme Leute]] und [[Lady Susan]]. Drei stehen ohne Zitat: [[Julie oder Die neue Héloïse]] und [[Hyperion]], deren Wortlaut hier nicht in nachprüfbar gemeinfreier Fassung vorlag, sowie [[Die neuen Leiden des jungen W.]], dessen Verfasser noch dem Urheberrecht unterliegt. Fremdsprachiges erscheint im Original mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wörtlicher deutscher Wiedergabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Die Leiden des jungen Werther]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der berühmteste deutsche Briefroman beginnt mit einem Aufatmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Wie froh bin ich, daß ich weg bin!&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Johann Wolfgang von Goethe|Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Die Leiden des jungen Werther]]&amp;#039;&amp;#039;, 1774, erster Brief, 4. Mai 1771. Wortlaut nach Project Gutenberg, E-Book Nr. 2407.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werther schreibt an einen Freund, den wir nie antworten hören; der Roman ist einseitig, ein Strom aus einer Feder. Die Form ist der Inhalt: Weil nur Werther spricht, sehen wir die Welt allein durch ihn – bis der Herausgeber am Ende übernehmen muss, weil der Schreiber verstummt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Pamela]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Samuel Richardson|Richardson]] lässt eine Dienerin schreiben, und mit ihr beginnt der englische Briefroman:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Dear Father and Mother, I have great trouble, and some comfort, to acquaint you with.&lt;br /&gt;
|Sprache=en&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Samuel Richardson|Samuel Richardson]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Pamela]]&amp;#039;&amp;#039;, 1740, Brief I. Englisch nach Project Gutenberg, E-Book Nr. 6124.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Lieber Vater und liebe Mutter, ich habe Euch großen Kummer und einigen Trost mitzuteilen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pamela schreibt an die Eltern, ins Tagebuch, in Briefe, die abgefangen werden – und der Verfolger liest mit. Die Briefform macht die Innensicht zum Ereignis: Wir stehen dicht am Zögern der Bedrängten, näher als jede Nacherzählung es zuließe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Julie oder Die neue Héloïse]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Jean-Jacques Rousseau|Rousseaus]] Roman von 1761 war der größte Erfolg des Jahrhunderts: die Liebe des bürgerlichen Hauslehrers Saint-Preux zur adeligen Julie, in Briefen zwischen Leidenschaft und Verzicht. Rousseau verband die Briefform Richardsons mit dem Gefühl für die Natur und gab der Empfindsamkeit ihr europäisches Musterbuch. Hier steht das Werk ohne wörtliches Zitat, da der Wortlaut nicht in nachprüfbar gemeinfreier Fassung vorlag; genannt sei es gleichwohl, weil ohne &amp;#039;&amp;#039;Julie&amp;#039;&amp;#039; der [[Die Leiden des jungen Werther|Werther]] nicht zu denken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Gefährliche Liebschaften]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Autor:Choderlos de Laclos|Laclos]] wird der Brief zur Waffe; das erste Schreiben ist noch harmlos, ein Mädchen an die Klosterfreundin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Tu vois, ma bonne amie, que je te tiens parole, et que les bonnets et les pompons ne prennent pas tout mon temps; il m’en restera toujours pour toi.&lt;br /&gt;
|Sprache=fr&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Choderlos de Laclos|Choderlos de Laclos]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Gefährliche Liebschaften|Les Liaisons dangereuses]]&amp;#039;&amp;#039;, 1782, Brief I. Französisch nach Project Gutenberg, E-Book Nr. 52006.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Du siehst, meine gute Freundin, dass ich Wort halte und dass Hauben und Putz nicht meine ganze Zeit fortnehmen; es wird mir immer welche für Dich bleiben.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Cécile ahnt nicht, in welches Spiel sie gerät. Bald schreiben die Marquise de Merteuil und der Vicomte de Valmont ihre Intrigen so klar, dass die Briefe selbst zu Beweisen werden – und am Ende ihre Verfasser stürzen. Kälter hat niemand die Briefform genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Hyperion]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Friedrich Hölderlin|Hölderlins]] einziger vollendeter Roman von 1797/99 ist ein Briefwerk: Der Grieche Hyperion blickt in Briefen an den Freund Bellarmin auf Liebe, Freiheitskampf und Verlust zurück. Die Prosa kommt der Ode nahe; der Brief wird hier zum Gesang. Hier steht das Werk ohne wörtliches Zitat, da der Wortlaut nicht in nachprüfbar gemeinfreier Fassung vorlag; in einer Reihe deutscher Briefromane darf &amp;#039;&amp;#039;Hyperion&amp;#039;&amp;#039; dennoch nicht fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Frankenstein]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Mary Shelley|Mary Shelleys]] Schauerroman ist gerahmt von Briefen eines Polarforschers an seine Schwester; er beginnt mit einer Beruhigung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=You will rejoice to hear that no disaster has accompanied the commencement of an enterprise which you have regarded with such evil forebodings.&lt;br /&gt;
|Sprache=en&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Mary Shelley|Mary Shelley]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Frankenstein]]&amp;#039;&amp;#039;, 1818, Brief 1. Englisch nach Project Gutenberg, E-Book Nr. 84.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Du wirst Dich freuen zu hören, dass kein Unglück den Beginn eines Unternehmens begleitet hat, dem Du mit so bösen Ahnungen entgegengesehen bist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltons Briefe umschließen die ganze Geschichte: In sie hinein erzählt der aufgelesene Frankenstein sein Leben, in ihm wieder das Geschöpf das seine. Der Brief ist hier die äußerste Hülle, die den Bericht beglaubigt – und den Rahmen liefert, in dem am Ende das Ungeheuer im Eis verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Dracula]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Bram Stoker|Stoker]] baut seinen Roman ganz aus Dokumenten; er beginnt mit dem Reisetagebuch eines jungen Anwalts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=3 May. Bistritz.—Left Munich at 8:35 P. M., on 1st May, arriving at Vienna early next morning.&lt;br /&gt;
|Sprache=en&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Bram Stoker|Bram Stoker]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Dracula]]&amp;#039;&amp;#039;, 1897, Jonathan Harkers Tagebuch, Kapitel 1. Englisch nach Project Gutenberg, E-Book Nr. 345.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=3. Mai. Bistritz. — Verließ München um 20:35 Uhr am 1. Mai und traf am nächsten Morgen früh in Wien ein.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagebücher, Briefe, Zeitungsausschnitte, Grammophonwalzen: Aus diesen Stücken setzt sich &amp;#039;&amp;#039;Dracula&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Die genaue, fast bürokratische Aufzeichnung macht das Unheimliche glaubhaft – die Angst wird verwaltet wie ein Fall, und gerade das erschreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Arme Leute]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Fjodor Dostojewski|Dostojewskis]] Erstling ist ein Briefwechsel zweier Armer in Petersburg. Der russische Wortlaut liegt hier nicht gemeinfrei vor; zitiert wird eine gemeinfreie englische Übersetzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=April 8th. My dearest Barbara Alexievna,—How happy I was last night—how immeasurably, how impossibly happy!&lt;br /&gt;
|Sprache=en&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Fjodor Dostojewski|Fjodor Dostojewski]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Arme Leute]]&amp;#039;&amp;#039;, 1846. Der Roman ist russisch; hier nach der gemeinfreien englischen Übersetzung von C. J. Hogarth, Project Gutenberg, E-Book Nr. 2302.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=8. April. Meine liebste Warwara Alexejewna, wie glücklich war ich gestern Nacht — wie unermesslich, wie unmöglich glücklich!&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Makar Dewuschkin und Warwara wohnen einander gegenüber und schreiben doch Briefe – die einzige Form, in der die Scham des Armen sich äußern darf. Dostojewski gibt dem „kleinen Menschen“ eine Stimme mit Stolz und Zärtlichkeit; schon der Erstling macht das Gewissen zum Schauplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Die neuen Leiden des jungen W.]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Ulrich Plenzdorf|Ulrich Plenzdorfs]] Erzählung von 1972 überträgt den [[Die Leiden des jungen Werther|Werther]] in die DDR: Der tote Edgar Wibeau schickt seinem Freund Tonbänder, gespickt mit Werther-Zitaten, statt Briefe – die moderne Form derselben einseitigen Stimme. Der Klassiker wird nicht ehrfürchtig zitiert, sondern als Fund gebraucht. Da Plenzdorf 2007 starb, steht das Werk hier ohne wörtliches Zitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Lady Susan]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Jane Austen|Jane Austens]] früher, kalter Briefroman gibt einer Intrigantin die Feder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=My dear Brother,—I can no longer refuse myself the pleasure of profiting by your kind invitation when we last parted of spending some weeks with you at Churchhill.&lt;br /&gt;
|Sprache=en&lt;br /&gt;
|Autor=[[Autor:Jane Austen|Jane Austen]]&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Lady Susan]]&amp;#039;&amp;#039;, 1871 aus dem Nachlass, Brief I. Englisch nach Project Gutenberg, E-Book Nr. 946.&lt;br /&gt;
|Übersetzung=Mein lieber Bruder, ich kann mir nicht länger das Vergnügen versagen, Ihre freundliche Einladung anzunehmen, einige Wochen bei Ihnen in Churchhill zu verbringen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höfliche Bitte an den Bruder ist der Auftakt zu einem Doppelspiel: Was Lady Susan der Vertrauten schreibt, straft ihre Briefe an die Verwandten Lügen. Austen nutzt den Abstand zwischen den Briefen als Ironie – der Leser sieht die Verstellung, die die Empfänger nicht sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was der Brief im Roman kann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung lebt vom Abstand zwischen Schreiben und Wissen. Wer schreibt, ist mittendrin: [[Die Leiden des jungen Werther|Werther]] verstummt, [[Pamela]] wird mitgelesen, in den [[Gefährliche Liebschaften|Liaisons]] werden die Briefe zu Beweisen, in [[Lady Susan]] zur Maske. Ob als Klage, als Waffe oder als Dokument – der Brief bringt die Stimme so nah, dass der Erzähler verschwindet und der Leser selbst zum Empfänger wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Autor:Johann Wolfgang von Goethe|Johann Wolfgang von Goethe]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Leiden des jungen Werther]].&amp;#039;&amp;#039; Project Gutenberg, E-Book Nr. 2407.&lt;br /&gt;
* [[Autor:Samuel Richardson|Samuel Richardson]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Pamela]].&amp;#039;&amp;#039; Project Gutenberg, E-Book Nr. 6124.&lt;br /&gt;
* [[Autor:Choderlos de Laclos|Choderlos de Laclos]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Gefährliche Liebschaften|Les Liaisons dangereuses]].&amp;#039;&amp;#039; Project Gutenberg, E-Book Nr. 52006.&lt;br /&gt;
* [[Autor:Mary Shelley|Mary Shelley]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankenstein]].&amp;#039;&amp;#039; Project Gutenberg, E-Book Nr. 84.&lt;br /&gt;
* [[Autor:Bram Stoker|Bram Stoker]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dracula]].&amp;#039;&amp;#039; Project Gutenberg, E-Book Nr. 345.&lt;br /&gt;
* [[Autor:Fjodor Dostojewski|Fjodor Dostojewski]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Arme Leute]].&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung C. J. Hogarth. Project Gutenberg, E-Book Nr. 2302.&lt;br /&gt;
* [[Autor:Jane Austen|Jane Austen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lady Susan]].&amp;#039;&amp;#039; Project Gutenberg, E-Book Nr. 946.&lt;br /&gt;
* Ohne Zitat: [[Autor:Jean-Jacques Rousseau|Jean-Jacques Rousseau]], &amp;#039;&amp;#039;[[Julie oder Die neue Héloïse]]&amp;#039;&amp;#039;; [[Autor:Friedrich Hölderlin|Friedrich Hölderlin]], &amp;#039;&amp;#039;[[Hyperion]]&amp;#039;&amp;#039;; [[Autor:Ulrich Plenzdorf|Ulrich Plenzdorf]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die neuen Leiden des jungen W.]]&amp;#039;&amp;#039; (geschützt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Claude Opus 4.8, Anthropic}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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