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	<title>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T16:09:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Enzyklop%C3%A4die_der_philosophischen_Wissenschaften&amp;diff=5796&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Fehlenden Werkartikel bzw. Autorenlemma angelegt.</title>
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		<updated>2026-08-22T18:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Werkartikel bzw. Autorenlemma angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Georg Wilhelm Friedrich Hegel]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Meiner]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1817|&lt;br /&gt;
 LEN = 580|&lt;br /&gt;
 OT = -|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3787318292|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783787318292|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Logik, Natur, Geist, System|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Philosophie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Enzyklopädie_der_philosophischen_Wissenschaften Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; ist das Systembuch von [[Autor:Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Georg Wilhelm Friedrich Hegel]], zuerst 1817 in Heidelberg erschienen, 1827 und 1830 in Berlin erweitert. Der lange Untertitel der Originaldrucke – im Grundrisse – nennt den Zweck: ein Leitfaden zu den Vorlesungen, nicht die ausgeführte Wissenschaft in jedem Zweig. Die drei Teile sind Logik, Naturphilosophie und Philosophie des Geistes. Nach der &amp;#039;&amp;#039;[[Phänomenologie des Geistes]]&amp;#039;&amp;#039;, die den Weg des Bewusstseins erzählt, und neben der großen &amp;#039;&amp;#039;[[Wissenschaft der Logik]]&amp;#039;&amp;#039; soll hier das Ganze in numerierten Paragraphen stehen. Die gängige Leseausgabe folgt dem Druck von 1830 und fügt die mündlichen Zusätze aus Nachschriften bei; sie sind nützlich und nicht in jedem Satz Hegels eigene Feile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Logik eröffnet das Werk, weil das reine Denken der Anfang ist, nicht die Natur und nicht das Ich. Sein, Wesen, Begriff: dieselben Stationen wie in der großen Logik, verdichtet zum Gerüst. Hegel will die Kategorien nicht als Inventar der Schulmetaphysik, sondern als Bewegung, in der jede Bestimmung über sich hinaustreibt. Das Absolute ist nicht hinter den Paragraphen; es ist der Gang, der sie verbindet. Wer hier eine Tafel zum Auswendiglernen erwartet, verfehlt den Zwang, dass der nächste Paragraph den vorigen aufhebt, indem er ihn behält. Die Enzyklopädie ist deshalb knapper und lehrhafter als die Jenaer Phänomenologie, und sie setzt voraus, was jene erst erarbeitet: dass Wissen sich nicht als Schuss aus der Pistole haben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil ist die Natur als die Idee in ihrem Anderssein. Mechanik, Physik, organische Physik: Raum und Zeit, die Himmelskörper, Licht, Elemente, der lebende Leib. Hegel schreibt gegen die Naturforschung seiner Zeit an und mit ihr; manches ist von der späteren Wissenschaft widerlegt, manches bleibt als Behauptung lesbar, dass die Natur nicht das bloß Äußere der Idee sei. Der Ton ist hier am angreifbarsten, weil die Empirie sich nicht so fügt wie der Begriff. Der dritte Teil führt den Geist zurück zu sich: subjektiver Geist als Seele, Bewusstsein, Psychologie; objektiver Geist als Recht, Moralität, Sittlichkeit – Familie, bürgerliche Gesellschaft, Staat –, in der Ausfaltung, die die &amp;#039;&amp;#039;[[Grundlinien der Philosophie des Rechts]]&amp;#039;&amp;#039; dann zum eigenen Buch gemacht haben; absoluter Geist als Kunst, Religion, Philosophie. Das System schließt, wo das Denken sich selbst als Inhalt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paragraphen sind kurz, die Anmerkungen länger, die Zusätze der Schüler oft am anschaulichsten und am unsichersten. Hegel hat das Buch als Kompendium gewollt: Wer die Vorlesung hört, hat den Faden; wer nur das Kompendium hat, spürt die Lücken. Gegen [[Autor:Immanuel Kant|Immanuel Kant]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Kritik der reinen Vernunft]]&amp;#039;&amp;#039; behauptet die Enzyklopädie, dass die Schranke zum Ding an sich selbst eine Gestalt des Geistes sei, die sich darstellen und aufheben lässt. Gegen die bloße Sammlung der Wissenschaften behauptet sie, dass Enzyklopädie hier nicht Alphabet ist, sondern Ableitung. Das macht den Anspruch und die Anmaßung. Wer einen Artikel über den Staat nachschlägt, als wäre das Buch ein Lexikon, erhält einen Paragraphen, der nur im Gang der drei Teile trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enzyklopädie ist Hegels öffentlichstes System und das Lehrbuch, nach dem das neunzehnte Jahrhundert ihn unterrichtet hat, bevor die Phänomenologie wieder zum Kultbuch wurde. Marx hat den objektiven Geist in Ökonomie und Klasse übersetzt; die Rechtsphilosophie blieb der anstößige Teil, die Logik der esoterische. [[Autor:Karl Popper|Karl Popper]] las in &amp;#039;&amp;#039;[[Die offene Gesellschaft und ihre Feinde]]&amp;#039;&amp;#039; den Zwang des Gangs als Magie der Notwendigkeit; die Werkgeschichte der drei Auflagen zeigt eher eine Baustelle, die Hegel bis an den Tod erweitert hat. Neben der großen Logik und den &amp;#039;&amp;#039;Grundlinien&amp;#039;&amp;#039; ist dies das Buch, in dem Natur und Geist in einem Atemzug stehen – mit allen Kosten dieser Klammer. Wer Hegel nur aus Herr und Knecht kennt, hat das Kompendium nicht aufgeschlagen; wer nur das Kompendium kennt, hat die Erfahrung der Phänomenologie noch vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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