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	<title>Ensel und Krete - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T14:22:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Ensel_und_Krete&amp;diff=4064&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Ensel und Krete|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Walter Moers|Walter Moers]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Penguin Verlag]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 2000|&lt;br /&gt;
 LEN = 256|&lt;br /&gt;
 OT = Ensel und Krete|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3328107649|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783328107644|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Zamonien, Märchen, Wald, Abschweifung|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Ensel_und_Krete Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ensel und Krete&amp;#039;&amp;#039; ist der 2000 erschienene zweite Zamonien-Roman von [[Autor:Walter Moers|Walter Moers]], im Untertitel ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Die Fhernhachen-Geschwister verirren sich im Großen Wald, wo eine nicht ganz verbrannte Waldspinnenhexe Gift, Halluzination und Hunger ausbreitet; Moers hat &amp;#039;&amp;#039;Hänsel und Gretel&amp;#039;&amp;#039; in den Kontinent gesteckt, den &amp;#039;&amp;#039;Die 13½ Leben des Käpt&amp;#039;n Blaubär&amp;#039;&amp;#039; eröffnet hat. Zum ersten Mal behauptet er, nur Übersetzer aus dem Zamonischen zu sein, und schiebt dem Dichterfürsten Mythenmetz den Text zu, samt Abschweifungen, Fußnoten und einer halben Biographie. Das Buch ist Kunstmärchen, Parodie und die Geburtsstunde eines Erzählers, der später &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt der Träumenden Bücher&amp;#039;&amp;#039; füllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ensel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krete&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Hachen verbringen mit der Familie Ferien in Bauming, der Naturkolonie der Buntbären im Großen Wald. Der zivilisierte Teil ist Gasthaus und Vorbild; dahinter liegt das Verbotene, wo die Bären einst die Leiche der riesigen Waldspinnenhexe zu verbrennen suchten und halluzinogene Dämpfe hinterließen. Die Kinder laufen sich fest. Ein Stollentroll weist sie falsch. Ein Laubwolf will sie fressen; scheinbare Geheimförster retten sie, der Bürgermeister feiert sie als Helden – bis die Szene kippt und sie an der Brandstelle der Hexe aufwachen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris Boris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein Buntbär mit Pilz auf dem Kopf, der den Verstand an Hexenhutpilzen verlor, führt im Wald einen Krieg der Tiere gegen das, was von der Hexe blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschwister begegnen einem Meteoriten mit Gedankenkraft, aus dem einst die Hexe stieg, weinenden Mischwesen auf einer Wiese, Sternenstaunern, die sie überreden wollen, sich zu opfern, damit der Wald Ruhe habe. Krete gerät in Treibgras; Ensel rettet sie mit Hilfe einer sprechenden Orchidee, die er dafür umpflanzen muss. Die Blume führt sie zu einem Haus an einem Bach. Kaum sind sie innen, verschließt es sich und füllt sich mit Magensäften: eine Gestalt der Hexe. Boris und die Waldtiere, verstärkt um noch nicht verdauten Seelen, verletzen das Haus schwer; es versinkt. Boris kennt den Weg nach Bauming. Die Spur aus Himbeeren, der Spitzhut, das essbare Haus: Das Grimmsche Gerüst bleibt erkennbar und wird zamonisch überwuchert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Märchen folgt, was Moers dem angeblichen Autor anhängt: &amp;#039;&amp;#039;Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg&amp;#039;&amp;#039;, die halbe Biographie des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hildegunst von Mythenmetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit erfundenen Fußnoten und Scheinquellen. Mythenmetz, in der Lindwurmfeste geboren, liest in Gralsund eine ganze Bibliothek, duelliert sich fast, fälscht Liebesbriefe, schreibt &amp;#039;&amp;#039;Das Nattifftoffenhaus&amp;#039;&amp;#039;, lässt sich von einem Ölfabrikanten aushalten, hört über ein Lüftungsrohr Seegurkenfabrik für Inspiration, heiratet, lässt sich scheiden, verschwindet fünfundsiebzig Jahre, schreibt zehntausend Seiten über Yhôll und besteigt am Ende des vierhundertneunundneunzigsten Lebensjahres den Bloxberg. Die Mythenmetzsche Abschweifung unterbricht schon zuvor die Märchenhandlung, wann immer der Dichterfürst auf seine Raffinesse hinweisen will. Moers als „Übersetzer“ erklärt zamonische Lemmata aus Abdul Nachtigallers Lexikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moers hat das Spiel mit Erzählebenen in ein Kinder- und Erwachsenenbuch gelegt, ohne sich zu entscheiden. Die Kritik war amüsiert und unschlüssig, ob die Qualität an Blaubär heranreiche; Christoph Siemes lobte die Perspektiven, Jenni Zylka sah vor allem erwachsene Leser. Die Buntbären, der Stollentroll, die Hexe und Mythenmetz selbst stammen aus dem Vorgänger; ein atlantischer Lügengladiator, der das versöhnliche Ende in die Dichtkunst eingeführt haben soll, ist Blaubär, ohne dass der Name fallen muss. &amp;#039;&amp;#039;Ensel und Krete&amp;#039;&amp;#039; ist das Buch, in dem Zamonien aufhört, nur Abenteuer zu sein, und anfängt, Literatur über Literatur zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tübinger Landestheater brachte 2010 eine Bühnenfassung. Die Erstausgabe erschien bei Eichborn, das Taschenbuch lange bei Goldmann, inzwischen bei Penguin. Da Moers lebt, steht das Werk hier ohne wörtliches Zitat. Wer nach ihm über Zamonien spricht, spricht hinter diesem Wald: hinter den Kindern, die das Haus fressen will, und hinter dem Dichter, der sich für unersetzlich hält und genau deshalb so komisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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