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	<title>Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-20T17:02:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Eine_Untersuchung_%C3%BCber_den_menschlichen_Verstand&amp;diff=2276&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
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		<updated>2026-08-19T15:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:David Hume|David Hume]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Reclam]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1748|&lt;br /&gt;
 LEN = 216|&lt;br /&gt;
 OT = An Enquiry Concerning Human Understanding|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3150054893|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783150054895|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Kausalität, Gewohnheit, Wunder, Skepsis|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Philosophie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_Untersuchung_über_den_menschlichen_Verstand Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;An Enquiry Concerning Human Understanding&amp;#039;&amp;#039;) ist die 1748 erschienene Abhandlung von [[Autor:David Hume|David Hume]]. Ursache und Wirkung sind keine Einsicht in die Dinge, sondern Gewohnheit des Geistes – und Wunder sind, so gerechnet, niemals glaubwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hume teilt die Inhalte des Geistes in Eindrücke und Ideen: Die lebhaften kommen zuerst, die blassen sind Kopien. Was sich nicht auf Eindruck zurückführen lässt, ist Wort ohne Sache. Daraus folgt der Schnitt durch die Metaphysik. Die Verknüpfung von Ursache und Wirkung sehen wir nie; wir sehen nur, dass auf A bisher B folgte. Die Erwartung, es werde so bleiben, ist Gewohnheit, nicht Beweis. Notwendigkeit sitzt im Betrachter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieselbe Nüchternheit gilt dem Wunder. Ein Wunder bricht die Erfahrung; die Erfahrung spricht immer für das Gesetzmäßige. Kein Zeugnis wiegt schwerer als die gleichförmige Ordnung, gegen die es aussagt – zumal Zeugen irren, täuschen, erbaulich lügen. Hume schließt nicht, es gebe keine Wunder; er schließt, ein vernünftiger Mensch glaube sie nicht. Die Freiheit des Willens wird ähnlich entzaubert: Sie verträgt sich mit Notwendigkeit, sobald man aufhört, einen Grund hinter den Motiven zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ton ist essayistisch, höflich und tödlich. Hume schreibt für ein gebildetes Publikum, nicht für die Schule, nachdem der frühe &amp;#039;&amp;#039;Treatise&amp;#039;&amp;#039; totgeboren war. Die Sätze klingen leicht; die Folgerung ist, dass ein großer Teil dessen, was man Wissen nennt, Glaube aus Gewohnheit ist. Die letzte Seite rät, Bände der Schulmetaphysik dem Feuer zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autor:Immanuel Kant|Immanuel Kant]] hat bekannte, Hume habe ihn aus dem dogmatischen Schlummer geweckt; die &amp;#039;&amp;#039;[[Kritik der reinen Vernunft]]&amp;#039;&amp;#039; rettet Kausalität, indem sie sie zur Bedingung der Erfahrung macht, nicht zur Eigenschaft der Dinge. Gegen das Cogito der &amp;#039;&amp;#039;[[Meditationen]]&amp;#039;&amp;#039; bleibt bei Hume kein einfaches Ich, nur ein Bündel von Wahrnehmungen. Die Wunderkritik hat die Religionsdebatte der Aufklärung geschärft und Theologen zu Gegenrechnungen gezwungen, die bis heute denselben Satz umkreisen. Die Kritik an Hume nennt die Skepsis selbstzerstörerisch: Wer nur Gewohnheit gelten lässt, untergräbt auch die Wissenschaft, die er schätzt. Hume wusste das und nannte seine Skepsis eine gemäßigte – zum Leben zu stark, zum System zu schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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