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	<title>Ein säkulares Zeitalter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-20T00:00:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Ein_s%C3%A4kulares_Zeitalter&amp;diff=2292&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
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		<updated>2026-08-19T15:58:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Ein säkulares Zeitalter|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Charles Taylor|Charles Taylor]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Suhrkamp]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 2007|&lt;br /&gt;
 LEN = 1297|&lt;br /&gt;
 OT = A Secular Age|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3518585347|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783518585344|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Säkularität, Glaube, Fülle, Moderne|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Philosophie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/A_Secular_Age Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ein säkulares Zeitalter&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;A Secular Age&amp;#039;&amp;#039;) ist das 2007 erschienene Hauptwerk von [[Autor:Charles Taylor|Charles Taylor]]. Säkularität heißt nicht, dass der Glaube abgezogen wurde und die Wissenschaft übrigblieb – sie heißt, dass der Glaube eine Option unter anderen geworden ist, wo er um 1500 noch der selbstverständliche Rahmen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taylor erzählt die nordatlantische Christenheit von der reformatorischen Intensivierung bis zur Gegenwart. Drei Bedeutungen von Säkularität: die Trennung der öffentlichen Räume vom Bekenntnis; der Rückgang der Praxis; und die entscheidende, die Veränderung der Bedingungen des Glaubens. Das gepufferte Ich tritt an die Stelle des durchlässigen, das Geister und Gnade einließen. Ein immanenter Rahmen schließt die Welt: Sinn, Moral, Fülle scheinen innerhalb des Menschlichen erreichbar. Fülle – das Wort für das, woran ein Leben sich ausrichtet – bleibt; ihre Adresse verschiebt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Subtraktionsgeschichten, nach denen Wissenschaft die Religion einfach verdrängt, hält Taylor für falsch. Die Reform selbst, die Disziplin der Innerlichkeit, der Deismus, die Menschenrechte, die romantische Kunst: Sie haben das Säkulare mitgebaut. Heute stehen Gläubige und Ungläubige in demselben Rahmen und spüren beide ein Unbehagen – die einen die Flachheit, die anderen den Druck der Transzendenz, die nicht mehr selbstverständlich ist. Der Schluss ist keine Rückkehrpredigt; er ist eine Phänomenologie der Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ton ist erzählend, geduldig, von einer Länge, die selbst These ist: Mentalität ändert sich nicht in einem Kapitel. Taylor schreibt als Philosoph, der Christ ist, ohne den Leser zu missionieren. Wer eine Kampfschrift gegen den Atheismus sucht, findet Geschichte; wer nur Geschichte sucht, findet die Behauptung, dass der Unglaube ebenso geformt ist wie der Glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Autor:Max Weber|Max Weber]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus]]&amp;#039;&amp;#039; ist dies der große Versuch, die Moderne nicht als bloßen Verlust des Heiligen zu lesen, sondern als Umbau der Weltbeziehung. [[Autor:Hartmut Rosa|Hartmut Rosa]] hat bei Taylor promoviert; &amp;#039;&amp;#039;[[Resonanz]]&amp;#039;&amp;#039; übersetzt die Frage nach der Fülle in die nach der antwortenden Welt. [[Autor:Alasdair MacIntyre|Alasdair MacIntyre]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Verlust der Tugend]]&amp;#039;&amp;#039; klagt den Traditionsbruch schärfer ein. Die Kritik nennt das Buch zu christlich-westlich, zu milde gegen die Gewalt der Säkularisierung, zu lang, eine Nostalgie, die sich als Genealogie gibt. Geblieben ist die Unterscheidung: nicht ob Gott existiert, sondern unter welchen Bedingungen man an ihn glauben oder nicht glauben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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