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	<title>Die Zivilisation der Göttin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-21T08:27:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Die_Zivilisation_der_G%C3%B6ttin&amp;diff=2346&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
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		<updated>2026-08-19T16:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Die Zivilisation der Göttin|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Marija Gimbutas|Marija Gimbutas]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = Zweitausendeins|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1991|&lt;br /&gt;
 LEN = 560|&lt;br /&gt;
 OT = The Civilization of the Goddess|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 386150121X|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783861501213|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Göttin, Alteuropa, Kurgan, Matristik|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Archäologie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Marija_Gimbutas Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Zivilisation der Göttin. Die Welt des Alten Europa&amp;#039;&amp;#039; erschien 1991, deutsch 1996. [[Autor:Marija Gimbutas|Marija Gimbutas]] liest die vorgeschichtlichen Kulturen Südosteuropas als eine friedliche, auf die Göttin bezogene Ordnung – und ihren Untergang als Einbruch reiterlicher, männlich geordneter Gruppen von der Steppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gimbutas nennt den Raum vom Adriatischen Meer bis zur Ukraine vor den Kurganen »Alteuropa«: Siedlungen ohne erkennbare Paläste, Figuren von Frauen, Vögeln, Schlangen, ein Kalender der Wiederkehr. Die Göttin ist bei ihr nicht Schmuck, sondern der Kern einer Gesellschaft, die sie matristisch nennt – nicht matriarchal im Sinn späterer Herrschaft, sondern um Geburt, Erde und Zyklus geordnet. Waffenarmut und die Gleichförmigkeit der Gräber sollen das belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen setzt sie die Kurgan-These, die sie seit den fünfziger Jahren vertreten hat: Aus der pontischen Steppe stoßen indoeuropäische Hirten vor, mit Wagen, Pferd und einer Religion des Himmelsgottes. Drei Wellen zerstören Alteuropa, setzen Häuptlinge an die Stelle der Dörfer, die Sprache wechselt, die Figur der Göttin verschwindet oder wird unterworfen. Das Buch ist ein Atlas dieser Deutung: Fotografien, Karten, Typologien der Idole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweisführung ist archäologisch und mythisch in einem. Gimbutas liest Scherben als Theologie. Wo andere Siedlungsbrüche, Klima oder innere Konflikte sehen, sieht sie einen Zivilisationsbruch durch das Patriarchat. Die Kurgan-These hat die Sprachwissenschaft und die Genetik später teilweise bestätigt – Wanderungen aus der Steppe sind nachweisbar. Die friedliche Göttinnenwelt hat dieselbe Prüfung nicht bestanden: Befestigungen, Gewaltspuren, die Uneindeutigkeit der Figuren. Das Buch bleibt ein Entwurf, der mehr wollte, als die Gruben hergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gimbutas hat der zweiten Frauenbewegung eine Vorgeschichte geliefert und der Archäologie einen Streit, den sie nicht mehr loswurde. Die Göttin von Alteuropa wird in Esoterik und Seminar oft als Tatsache geführt; im Fach gilt sie als Überdehnung. Daneben steht die Kurgan-These als der Teil, den man behalten kann, ohne das Paradies zu kaufen. Wer nach [[Anfänge]] die Sesshaftigkeit für ein Experiment hält, trifft in Gimbutas die Gegenfigur: eine verlorene Ordnung, deren Verlust erklärt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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