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	<title>Die Mühlen der Zivilisation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-20T12:37:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Die_M%C3%BChlen_der_Zivilisation&amp;diff=2347&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
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		<updated>2026-08-19T16:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Die Mühlen der Zivilisation|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:James C. Scott|James C. Scott]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Suhrkamp]]|&lt;br /&gt;
 SER = Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft|&lt;br /&gt;
 EJ = 2017|&lt;br /&gt;
 LEN = 329|&lt;br /&gt;
 OT = Against the Grain|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3518299344|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783518299340|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Staat, Getreide, Domestikation, Flucht|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Anthropologie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Against_the_Grain_(book) Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Mühlen der Zivilisation. Eine Tiefengeschichte der frühesten Staaten&amp;#039;&amp;#039; erschien 2017, deutsch 2019. [[Autor:James C. Scott|James C. Scott]] dreht die Gründungserzählung um: Nicht der Staat hat uns vor dem Elend der Wildbeuter erlöst, sondern Getreide hat uns zählbar, steuerbar und krank gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scott beginnt in den Schwemmländern Mesopotamiens. Der Staat entsteht spät, brüchig, an wenigen Körnern: Weizen, Gerste, Reis, Mais – Pflanzen, deren Ertrag sichtbar reift, sich lagern und abwiegen lässt. Wer Hirse versteckt oder Wurzeln buddelt, entgeht der Steuer; wer Ähren in Reihen zieht, liefert dem Schreiber die Zahl. Domestikation trifft nicht nur das Vieh. Der Mensch wird sesshaft, kleiner, kränker, von Seuchen der Enge gezeichnet. Die »neolithische Revolution« ist bei Scott kein Fortschritt, den man feiern müsste, sondern ein Fall in die Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Staaten sind Getreidekäfige: Zwangsarbeit, Kriegsgefangene, die Jagd auf Flüchtende. Um sie herum bleiben die »Barbaren« – Hirten, Fischer, Waldleute –, die Scott als heimliche Helden führt: Sie plündern die Speicher, nehmen Überläufer auf, zwingen die Paläste zu Tribute, die wie Versicherung aussehen. Der Staat ist die Ausnahme; die Flucht die Regel. Schrift, Mauer, Getreidesilo gehören zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist Anthropologie gegen den Lehrplan. Scott stützt sich auf Archäologie, Epidemiologie, die eigene frühere Arbeit über das Verbergen vor dem Staat. Die Kritik nennt die Belege dünn, Mesopotamien überdehnt, die Barbaren zu frei. Die Pointe trägt trotzdem: Zivilisation ist ein Mahlwerk, und wer sich ihm entzog, war nicht zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Diamonds [[Waffen, Keime und Stahl]] und Hararis [[Eine kurze Geschichte der Menschheit]] – beide erzählen den Ackerbau als Schwelle zur Macht – setzt Scott den Preis dieser Schwelle. Neben [[Anfänge]] von [[Autor:David Graeber|David Graeber]] und [[Autor:David Wengrow|David Wengrow]] steht das Buch als Widerspruch zur Zwangsläufigkeit: Der Staat ist gemacht, man kann ihm entlaufen. Wer Sesshaftigkeit für Natur hält, hat Scott nicht gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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