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	<title>Die Geschichte der Kunst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T18:11:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Die_Geschichte_der_Kunst&amp;diff=5804&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Fehlenden Werkartikel bzw. Autorenlemma angelegt.</title>
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		<updated>2026-08-22T18:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Werkartikel bzw. Autorenlemma angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Die Geschichte der Kunst|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Ernst H. Gombrich|Ernst H. Gombrich]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Phaidon]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1950|&lt;br /&gt;
 LEN = 688|&lt;br /&gt;
 OT = The Story of Art|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 0714891371|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9780714891378|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Kunstgeschichte, Bild, Einführung, Stil|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Kunstgeschichte|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Gombrich Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Kunst&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;The Story of Art&amp;#039;&amp;#039;) ist die 1950 bei Phaidon in London erschienene Darstellung von [[Autor:Ernst H. Gombrich|Ernst H. Gombrich]]. Der erste Satz ist das Programm: Es gibt eigentlich keine Kunst, es gibt nur Künstler. Von der Höhlenwand bis zur Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts erzählt Gombrich eine Geschichte der Lösungen, nicht der Epochennamen, in einer Prosa, die er sich als Gespräch mit einem jungen Leser dachte. Das Buch wurde in über dreißig Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und bleibt die meistgelesene Kunstgeschichte der Welt – gerühmt für Klarheit, getadelt für den westlichen Kanon, den es zur Weltgeschichte macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gombrich beginnt nicht mit einer Definition der Kunst, sondern mit dem, was Menschen auf Flächen und in Stein gebracht haben, um etwas sichtbar zu machen, das sonst entweicht: Jagd, Gott, Macht, Gesicht, Raum. Die ägyptische Formel, die griechische Eroberung der Bewegung, das mittelalterliche Bild als Lehre für Analphabeten, die neuzeitliche Perspektive als Konstruktion, nicht als Natur: Jede Stufe ist eine Antwort auf ein Problem, nicht ein Fortschritt zu photographischer Treue. Genau das unterscheidet den Band von älteren Heroengeschichten, in denen die Kunst der Natur immer ähnlicher wird. Gombrich erzählt Künstler, weil Stile für ihn Gewohnheiten des Sehens sind, die jemand bricht oder bewahrt. Giotto, Dürer, Rembrandt, Constable, die Impressionisten erscheinen als Leute, die ein Schema geerbt und an der sichtbaren Welt geprüft haben. Der Ton ist geduldig, witzig, ohne Fußnotenlast, näher am Gespräch als am Handbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapitel folgen der Zeit und bleiben europäisch im Schwerpunkt, mit Ausblicken auf Ägypten, den Nahen Osten und den Fernen Osten, die später als zu knapp und zu sehr vom westlichen Blick geordnet kritisiert wurden. Frauen als Künstlerinnen kommen kaum vor; die Kunst nach 1945, die Gombrich mit Unbehagen betrachtete, bleibt der schwächste Teil, in späteren Auflagen ergänzt, nicht wirklich angeeignet. Das ändert nichts daran, dass die Mitte des Buches – Mittelalter, Renaissance, Barock, das neunzehnte Jahrhundert – eine Erzählung von seltener Durchsichtigkeit ist. Gombrich erklärt, warum eine Fläche Raum vortäuschen kann, warum ein byzantinisches Goldgrundbild nicht »nicht können« heißt, warum der Bruch der Moderne ein Bruch von Aufgaben ist, nicht von Talent. Wer nur die Bilder betrachtet und die Sätze überschlägt, verfehlt den Gewinn: Die Abbildungen sind Belege einer Argumentation, die das Sehen lehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre später hat &amp;#039;&amp;#039;[[Kunst und Illusion]]&amp;#039;&amp;#039; dieselbe Einsicht zur Theorie verdichtet: Schema und Korrektur, der Betrachter, der ergänzt. Hier steht sie noch als Geschichte. Gegen die Ikonologie Erwin Panofskys, die verborgene Bedeutungen entziffert, setzt Gombrich die Frage, wie Darstellung überhaupt gelingt. Gegen Hegels Geist in der Form setzt er den Werkstattbrauch. Spätere Auflagen, bis zur sechzehnten, haben Kapitel verschoben, den Farbdruck vermehrt und ein Vorwort nachgetragen; der Kernsatz über die Künstler blieb. Die deutsche Ausgabe bei Phaidon hat denselben Text in die Schulen und Wohnzimmer gebracht, oft als einziges Kunstbuch im Haus. Gombrich hat das gewollt: lieber klar und unvollständig als dunkel und vollständig. Die Unvollständigkeit ist der Preis, und sie ist politisch geworden, sobald man fragte, wessen Kunst hier »die« Kunst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 hat Gombrich der Nachkriegswelt eine Kunstgeschichte gegeben, die ohne Jargon auskam und trotzdem keine Bilderbibel war, und damit das Fach in die Breite getragen, bevor &amp;#039;&amp;#039;[[Kunst und Illusion]]&amp;#039;&amp;#039; es in die Theorie der Wahrnehmung zurückholte. [[Autor:John Berger|John Berger]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sehen]]&amp;#039;&amp;#039; hat denselben Blick später politisiert und gefragt, wessen Sehen als Kunst gilt; [[Autor:Michael Baxandall|Michael Baxandall]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wirklichkeit der Bilder]]&amp;#039;&amp;#039; hat ihn am Vertrag und am geschulten Auge des Quattrocento historisiert; [[Autor:Martin Warnke|Martin Warnke]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Hofkünstler]]&amp;#039;&amp;#039; hat den Maler in den Haushalt des Fürsten gestellt, den Gombrich eher als einzelnen Problemlöser führt. Die Kritik am westlichen Kanon, am Fehlen der Künstlerinnen und an der Unsicherheit vor der Gegenwartskunst hat recht und hat das Buch nicht ersetzt. Seminare benutzen es oft heimlich, Einsteiger offen. Die Nachwirkung liegt in einem Satz, den man nach Gombrich nicht mehr unschuldig sprechen kann: dass Kunst ein Ding sei, das man besitzen oder periodisieren könne, unabhängig von denen, die sie machen und anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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