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	<title>Die Geschichte der Drei Reiche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T14:53:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Die_Geschichte_der_Drei_Reiche&amp;diff=3863&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Die Geschichte der Drei Reiche|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Luo Guanzhong|Luo Guanzhong]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Insel Verlag]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1522|&lt;br /&gt;
 LEN = 472|&lt;br /&gt;
 OT = Sānguó Yǎnyì|&lt;br /&gt;
 OS = chinesisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3458682627|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783458682622|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Han-Dynastie, Treue, Strategie, Zerfall|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Geschichte_der_Drei_Reiche Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Drei Reiche&amp;#039;&amp;#039; ist der klassische chinesische Roman, der dem Autor [[Autor:Luo Guanzhong|Luo Guanzhong]] zugeschrieben wird und die wirren Jahrzehnte vom Ende der Han-Dynastie bis zur Wiedervereinigung unter den Jin erzählt. Der chinesische Titel &amp;#039;&amp;#039;Sānguó Yǎnyì&amp;#039;&amp;#039; meint eine erzählende Auslegung der historischen &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Drei Reiche&amp;#039;&amp;#039;; die heute gelesene Fassung mit 120 Kapiteln geht auf die Bearbeitung von Mao Lun und Mao Zonggang im siebzehnten Jahrhundert zurück, der älteste erhaltene Druck stammt von 1522. In Deutschland kennt man das Buch vor allem in der gekürzten Übertragung von Franz Kuhn, die das Insel-Taschenbuch trägt; die erste vollständige deutsche Übersetzung legte Eva Schestag 2017 vor. Der Roman gehört zu den vier klassischen Erzählwerken Chinas und hat Feldherren, Schwüre und Listen so fest ins Gedächtnis gesetzt, dass Sprichwörter daraus Alltag geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Han zerfällt die Ordnung: Eunuchen beherrschen den Hof, Aufstände der Gelben Turbane verwüsten die Provinzen, und lokale Machthaber werben Truppen. In einem Pfirsichgarten schwören die verkrachten Verwandten des Kaiserhauses &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liu Bei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der Hüne &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guan Yu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der jähzornige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zhang Fei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Brüderschaft auf Leben und Tod; aus dem Schwur wird die Kerntruppe des späteren Reiches Shu. Der kühle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cao Cao&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nimmt den Kaiser in Schutz und damit in Besitz, sammelt Gelehrte und Reiter und wird der eigentliche Herr Nordchinas, auch wenn er den Thron zunächst nicht besteigt. Im Süden behauptet sich der junge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sun Quan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Familie Wu. Zwischen den drei Lagern vermittelt und kalkuliert der Stratege &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zhuge Liang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, den Liu Bei dreimal von der Strohhütte wegholt: Er plant die Dreiteilung des Reiches, weil niemand das Ganze mehr halten kann, und setzt auf Bündnisse, die nur so lange gelten, wie die Not sie erzwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlacht an den Roten Felsen wird zum Wendepunkt. Cao Cao führt eine riesige Flotte den Yangtse hinunter; Zhuge Liang und der Wu-Feldherr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zhou Yu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; locken sie in Brand und Wind, und der Norden muss umkehren. Liu Bei gewinnt darauf die Provinzen im Westen, erklärt sich zum Kaiser von Shu-Han und beruft sich auf die Legitimität der Han. Guan Yu, unbestechlich und stolz, verliert die Jing-Provinz und wird getötet; Zhang Fei fällt unter den Händen der eigenen Leute. Liu Bei zieht zur Rache gegen Wu, unterliegt bei Xiaoting und stirbt in Baidicheng, nachdem er Zhuge Liang die Söhne anbefohlen hat. Zhuge Liang führt sechs Feldzüge gegen den Norden, erfindet Listen, Nachschub und die berühmte leere Stadt, und stirbt in den Feldern von Wuzhang, ohne Chang’an genommen zu haben. Sein Satz, er wolle sich verbrauchen, bis nichts mehr übrig sei, steht über dem zweiten Teil des Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zhuges Tod halten schwächere Regenten die drei Reiche eine Weile im Gleichgewicht, dann siegt die Ermüdung. In Wei usurpiert die Familie Sima den Thron, gründet die Jin-Dynastie, tilgt Shu und zuletzt Wu. Der Roman schließt nicht mit einem Sieg der Gerechten, sondern mit der Einsicht, dass das Reich, lange vereint, sich teilen muss, und lange geteilt, sich wieder einen muss. Helden bleiben Helden, auch wo sie irren: Cao Cao ist Tyrann und fähiger Ordner, Liu Bei gütig und oft unschlüssig, Sun Quan klug und misstrauisch. Die Leser in China haben Jahrhunderte lang Partei ergriffen, als ginge es um die eigene Verwandtschaft. Genau das hat das Buch gewollt: Geschichte als Streit, der nicht zu Ende ist, wenn die letzte Schlacht geschlagen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luo hat Chronik, mündliche Erzählung und Theater zu einem Roman verschmolzen, der Moral in Handlungen übersetzt: Treue, Listenreichtum, kindliche Pietät und der Anspruch auf den rechtmäßigen Thron. Die Mao-Fassung des siebzehnten Jahrhunderts hat Shu-Han aufgewertet und Cao Cao verdunkelt; neuere Leser sehen darin weniger ein Urteil über das dritte Jahrhundert als eine Sprache, in der spätere Dynastien Legitimität verhandelten. In Ostasien ist das Buch Schulstoff, Opernstoff und Stoff der Fernsehserien; Feldherrennamen funktionieren als Charaktertypen. Neben den &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber vom Liang-Schan-Moor|Räubern vom Liang-Schan-Moor]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Westen&amp;#039;&amp;#039; bildet es das Rückgrat der klassischen chinesischen Erzählung, nur dass hier nicht Außenseiter, sondern Reichsgründer die Bühne halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Ausgaben spalten die Wahrnehmung. Kuhns Insel-Band, seit 1940 immer wieder aufgelegt, ist lesbar und unvollständig: Er bricht weit vor dem Ende ab und glättet. Schestags zweibändige Fischer-Ausgabe gibt den ganzen Bogen und den Anmerkungsapparat, den das Buch braucht, wenn man Namen, Ämter und Schlachten nicht verwechseln will. Wer das Werk für ein reines Heldenepos hält, übersieht die Politik der Versorgung, der Heiraten und der Denkschriften. Wer nach den Drei Reichen über Strategie in China spricht, spricht hinter diesem Roman; Fernsehserien und Monumentalfilme haben Figuren popularisiert, die der Text längst als zwiespältig gezeichnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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