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	<title>Der Spieler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-21T20:31:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Spieler&amp;diff=3099&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-21T17:40:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Spieler|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Fjodor Dostojewski|Fjodor Dostojewski]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Fischer Taschenbuch]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1866|&lt;br /&gt;
 LEN = 247|&lt;br /&gt;
 OT = Игрок|&lt;br /&gt;
 OS = russisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3596907349|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783596907342|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Spielbank, Roulett, Leidenschaft, Schuld|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Spieler Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Spieler&amp;#039;&amp;#039; ist der 1866 diktierte Roman von [[Autor:Fjodor Dostojewski|Fjodor Dostojewski]], in sechsundzwanzig Tagen seiner späteren Frau Anna in die Feder gesagt, um einen Vertrag mit dem Verleger Stellowski zu erfüllen. Das Manuskript wurde beim Notar hinterlegt, weil Stellowski Petersburg verlassen hatte, um die Ablieferung unmöglich zu machen. Eingebettet in die burleske Warterei einer verschuldeten russischen Gesellschaft auf eine Erbschaft im fiktiven Kurort Roulettenburg, stehen genaue Beschreibungen der Spielsucht, die Dostojewski aus Wiesbaden und Bad Homburg kannte. Die Liebe des Hauslehrers Aleksej zu Polina verarbeitet die unglückliche Beziehung zu Apollinarija Suslowa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hoch verschuldete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;General&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wartet in Roulettenburg mit Familie, Bekannten und Gläubigern auf den Tod der reichen Erbtante, der einzigen Chance, den Franzosen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;de Grieux&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu bezahlen, den Kavalier seiner Stieftochter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich soll das Geld die Hochzeit mit der nicht unbemittelten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mademoiselle Blanche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ermöglichen, in die der ältere General verliebt ist. Der Hauslehrer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aleksej Iwanowitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Ich-Erzähler, beobachtet die Intrigen und das heimliche Bündnis zwischen de Grieux und Blanche. Er buhlt um Polina. Sie nutzt ihn aus, verspottet ihn und straft ihn mit Verachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt des Todestelegramms erscheint die resolute Tante selbst, spielt Roulette, sagt allen die Meinung und macht klar, dass der General nichts erben wird. Innerhalb weniger Tage ist die Katastrophe vollständig: Die Tante verspielt ein Vermögen und fährt nach Moskau zurück. De Grieux verlässt Polina, Blanche den General, der vor dem Zusammenbruch steht. Nun bekennt Polina Aleksej ihre Liebe. Er läuft in die Spielbank, gewinnt für sie das Geld gegen de Grieux – hunderttausend Florin bei Roulette und Trente et quarante – und erkennt mit ihr, dass die Liebe in Spielsucht umgeschlagen ist. Polina flüchtet zu dem kühlen Engländer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mr. Astley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit dem Aleksej eine distanzierte Freundschaft verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aleksej zieht mit Blanche nach Paris. Sie behandelt ihn wie ein Schoßtier, dasselbe widerfährt dem nachgereisten General, den sie des Titels wegen heiratet, während er in Stumpfsinn sinkt. Blanche bringt die hunderttausend Florin mit Prunk durch. Aleksej verlässt Paris verarmt und schlägt sich als Lakai in Homburg und Baden-Baden durch. Sobald er Lohn hat, trägt er ihn zum Roulette. Selbst Astleys Nachricht, Polina liebe ihn wirklich, reißt ihn nicht los. Die Sucht erfüllt ihn vollständig. Roulettenburg ist nicht Homburg und nicht Baden-Baden; der Roman nennt die echten Orte daneben, als wolle er die Erfindung nicht zur Kulisse einer einzigen Stadt machen, sondern zur Formel jedes Kurorts, in dem Russen auf Geld und Franzosen auf Russen warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dostojewski hat das Roulette nicht zur Metapher verdünnt: Er zählt Einsätze, Farben, den Aberglauben der Serie und den körperlichen Rausch des Gewinns. Zugleich ist der Text eine Komödie der Abhängigkeit – der General von Blanche, Polina von de Grieux, Aleksej von Polina und zuletzt vom Spiel, das keine Person mehr braucht. In der Werkfolge steht der schmale Roman neben &amp;#039;&amp;#039;[[Schuld und Sühne]]&amp;#039;&amp;#039;, ohne dessen metaphysische Weite; die Eile der Entstehung ist dem Tempo der Szenen anzuhören. Es ist Dostojewskis einziger Roman, der nicht als Zeitungsfortsetzung erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergei Prokofjew machte daraus eine Oper. Verfilmungen reichen vom Stummfilm &amp;#039;&amp;#039;Die rollende Kugel&amp;#039;&amp;#039; bis zu französischen und amerikanischen Fassungen mit Gérard Philipe, Gregory Peck und anderen. Swetlana Geiers Übersetzung hat dem deutschen Text die Härte der Stimme zurückgegeben. Wer nach 1866 Spielsucht nicht als Lasterpredigt, sondern als Leidenschaft erzählt, die Liebe, Stolz und Zukunft auffrisst, erzählt hinter Aleksej Iwanowitsch. Er weiß, dass Polina ihn liebt, und geht trotzdem zur Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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