<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://bookpedia.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Der_Selbstmord</id>
	<title>Der Selbstmord - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://bookpedia.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Der_Selbstmord"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Selbstmord&amp;action=history"/>
	<updated>2026-08-20T09:13:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.1</generator>
	<entry>
		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Selbstmord&amp;diff=2315&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Selbstmord&amp;diff=2315&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-08-19T15:59:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Selbstmord|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Émile Durkheim|Émile Durkheim]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Suhrkamp]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1897|&lt;br /&gt;
 LEN = 484|&lt;br /&gt;
 OT = Le Suicide|&lt;br /&gt;
 OS = französisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3518280317|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783518280317|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Anomie, Integration, Typus, Tatsache|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Soziologie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Selbstmord Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Selbstmord&amp;#039;&amp;#039; (französisch &amp;#039;&amp;#039;Le Suicide&amp;#039;&amp;#039;) ist die 1897 erschienene Untersuchung von [[Autor:Émile Durkheim|Émile Durkheim]]. Der Entschluss, sich zu töten, ist keine Privatsache. Er gehorcht sozialen Tatsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durkheim nimmt die Selbstmordziffern Europas und zeigt: Sie schwanken nicht mit Wetter und Rasse, sondern mit Bindung und Regel. Wo die Gruppe locker ist, steigt der egoistische Selbstmord – der Protestant mehr als der Katholik, der Ledige mehr als der Familienvater. Wo die Gruppe alles ist, der altruistische: der Soldat, die Witwe, die der Sitte folgt bis in den Tod. Wo die Regeln reißen – Krise, Boom, Scheidung –, der anomische. Später tritt der fatalistische hinzu, die Überregelung, aus der es kein Entweichen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anomie ist der Schlüsselbegriff: die Regellosigkeit, in der Wünsche kein Maß mehr finden. Integration und Regulation sind die zwei Achsen. Der Selbstmord wird so zum Seismographen der Gesellschaft, nicht zum Rätsel der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist die Probe auf Durkheims Methode. Soziale Tatsachen sind von außen zu behandeln, wie Dinge. Statistik gegen Innerlichkeit. Die Typen sind grob, die Zahlen seiner Zeit lückenhaft. Der Gewinn liegt in der Verschiebung: Wer sterben will, tut es in einer Ordnung, die das Sterben wahrscheinlicher macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die Soziologie als Wissenschaft aufgetreten, nicht als Moral. Neben &amp;#039;&amp;#039;[[Die elementaren Formen des religiösen Lebens]]&amp;#039;&amp;#039; steht der Selbstmord als das andere Hauptwerk: dort die Bindung im Heiligen, hier das Versagen der Bindung im Tod. Die Kritik hat die Konfessionszahlen zerlegt, die Typen vermehrt, die Psyche zurückverlangt. Wer Durkheim nur als Vater der Statistik liest, unterschlägt die These: dass die Gesellschaft im Einzelnen tötet, ohne einen Mörder zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
	</entry>
</feed>