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	<title>Der Räuber Hotzenplotz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T17:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_R%C3%A4uber_Hotzenplotz&amp;diff=5781&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Fehlenden Werkartikel bzw. Autorenlemma angelegt.</title>
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		<updated>2026-08-22T18:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Werkartikel bzw. Autorenlemma angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Räuber Hotzenplotz|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Otfried Preußler|Otfried Preußler]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Thienemann]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1962|&lt;br /&gt;
 LEN = 128|&lt;br /&gt;
 OT = Der Räuber Hotzenplotz|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3522173503|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783522173506|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Räuber, Kasperl, Großmutter, Pfefferstreuer|&lt;br /&gt;
 SACH = Kinderbuch|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Räuber_Hotzenplotz Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Räuber Hotzenplotz&amp;#039;&amp;#039; ist das Kinderbuch von [[Autor:Otfried Preußler|Otfried Preußler]], 1962 bei Thienemann erschienen, mit den Bildern von F. J. Tripp. Ein Räuber mit krummer Nase und Hut stiehlt der Großmutter die Kaffeemühle, die „Lieber-Onkel-Otto-Mühle“, weil sie musiziert, wenn man mahlt. Die Jungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kasperl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; jagen ihn, geraten in die Mühle des Wachtmeisters Dimpfelmoser und in die Höhle des Räubers, und holen die Mühle zurück, ohne dass daraus eine Moralpredigt wird. Preußler hat das Kasperletheater in Prosa genommen: klare Rollen, klare Schläge, keine Psychologie. Es folgten &amp;#039;&amp;#039;Neues vom Räuber Hotzenplotz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hotzenplotz 3&amp;#039;&amp;#039;; das erste Buch trägt die Erfindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großmutter mahlt Kaffee, die Mühle singt, und Hotzenplotz, der im Wald auf Beute wartet, hält das für Zauberei und stiehlt das Gerät. Kasperl und Seppel – der eine in der Zipfelmütze, der andere mit der gepunkteten Schärpe – schwören Rache und ziehen aus, schlecht vorbereitet und gut gelaunt. Sie begegnen dem Wachtmeister Dimpfelmoser, der Protokolle liebt und Verbrecher fürchtet, und dem Wind, der ihnen den Hut vom Kopf weht. Hotzenplotz ist kein Teufel: Er isst, prahlt, schläft in der Höhle und hat Angst vor dem Gefängnis. Preußler gibt ihm die Würde des Handwerks und die Komik des Versagens. Der Diebstahl der Mühle ist kein Weltuntergang, aber für die Großmutter eine Beleidigung, und das genügt als Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jagd führt in Fallen, die das Kasperletheater kennt: Wer sich versteckt, wird gefunden; wer den Räuber fesseln will, wird selbst gefesselt; der Wachtmeister kommt zu spät und schreibt es auf. Kasperl und Seppel lernen nicht, sie versuchen es weiter. Die Höhle ist ein Haushalt aus Diebesgut, die Kaffeemühle steht in der Ecke und mahlt, wenn Hotzenplotz es verlangt, den falschen Kaffee. Preußler zählt die Dinge, nicht die Gefühle. Ein Satz reicht, um den Wald, die Höhle, den Holzteller zu setzen. Die Spannung liegt nicht im Blut, sondern in der Frage, ob zwei Jungen einen Mann überlisten, der stärker ist und dümmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende sitzt Hotzenplotz nicht für immer. Das Buch braucht ihn für die Fortsetzungen, und Preußler weiß das. Die Mühle kehrt zur Großmutter zurück, der Wachtmeister hat ein Protokoll, die Jungen haben eine Geschichte. Der Schluss ist ein Aufatmen, kein Urteil. Wer den Räuber erlegt haben will, muss in ein anderes Genre. Hier bleibt er der Mann mit der krummen Nase, den man fangen und wieder verlieren kann, weil das Spiel sonst aufhört. Preußler hat dem Kinderbuch die Erlaubnis gegeben, das Böse als Belästigung zu behandeln, nicht als Abgrund. Neben der kleinen Hexe, die gerecht hexen will, ist Hotzenplotz der, der einfach stiehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kasperle hat auf der Bühne gelebt, bevor Preußler es zwischen Buchdeckel zwang; die Prosa hat die Schläge nicht abgeschwächt, nur nachzählbar gemacht. Die Trilogie wurde vorgelesen, verfilmt, auf die Weihnachtsbühne gestellt, oft derber als der Text, der bei aller Prügelei höflich bleibt. Gegen &amp;#039;&amp;#039;[[Krabat]]&amp;#039;&amp;#039; ist Hotzenplotz das helle Werk: keine Toten, keine schwarze Schule, ein Wald, in dem man nach Hause kommt. Wer Preußler auf den Räuber reduziert, hat die Mühle im Koselbruch nicht gesehen; wer den Räuber für zu harmlos hält, unterschätzt, wie genau Kinder den Unterschied zwischen Diebstahl und Vernichtung verstehen. Der Name Hotzenplotz ist in die Umgangssprache gegangen, als gäbe es den Mann. Das Buch hat ihn geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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