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	<title>Der Mut zum Sein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T21:09:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Mut_zum_Sein&amp;diff=6120&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer oder ergänzter Werkartikel</title>
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		<updated>2026-08-23T13:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer oder ergänzter Werkartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Mut zum Sein|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Paul Tillich|Paul Tillich]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[De Gruyter]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1952|&lt;br /&gt;
 LEN = 144|&lt;br /&gt;
 OT = The Courage to Be|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3110374320|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783110374322|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Angst, Sein, Glaube, Zweifel|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Theologie|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Tillich Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Mut zum Sein&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;The Courage to Be&amp;#039;&amp;#039;) ist die 1952 aus den Terry Lectures in Yale hervorgegangene Schrift von [[Autor:Paul Tillich|Paul Tillich]], deutsch bald darauf. Sie ist schmal und hat der öffentlichen Theologie der Nachkriegszeit das Wort Angst gegeben, ohne es der Psychologie zu überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tillich liest die Moderne als Geschichte von Ängsten, die einander ablösen: Todesangst, Schuldangst, die Angst der Sinnleere. Mut ist nicht Tapferkeit gegen Gefahr, sondern die Bejahung des Seins gegen die Nichtigkeit, die im Zweifel schon da ist. Der Glaube ist dieser Mut, nicht ein Fürwahrhalten von Sätzen. Wer zweifelt, ist dem Glauben nicht fern; der Zweifel gehört in ihn, weil er das Nichtsein ernst nimmt. Ontologie und Seelsorge fallen hier zusammen: Sein ist nicht Vorhandensein, Gott ist nicht ein Seiendes neben anderem. Die Tiefe, die Tillich Gott nennt, trägt, wo das Ich sich nicht selbst tragen kann. Das Buch spricht zu einem Publikum, das Kirche nicht mehr selbstverständlich findet und Angst sehr wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlesung gliedert den Mut: als Selbstbejahung, als Teilhabe, als transzendenter Mut, der beide umfasst. Stoa, Mystik, Reformation, Existentialismus werden als Weisen gelesen, das Nichtsein auszuhalten oder zu verdrängen. Gegen die neurotische Angst, die das Leben verengt, setzt Tillich die existenziale Angst, die zur Lage gehört. Gegen den Optimismus der Anpassung setzt er die Annahme, die nichts beschönigt. Amerika gab dem deutschen Theologen eine Klarheit, die das System oft nicht hatte: wenige Begriffe, geführt bis an den Rand, wo sie Trost werden, ohne fromm zu klingen. Die &amp;#039;&amp;#039;Systematische Theologie&amp;#039;&amp;#039; steht im Hintergrund; hier steht die öffentliche Formel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch tröstet und verflüssigt. Wer Mut zum Sein als Therapie nimmt, hat die Ontologie gestrichen. Wer nur Ontologie nimmt, hat die Vorlesung nicht gehört. Kritik hat Tillichs Gott für zu unbestimmt, den Mut für zu allgemein, die Moderne für zu amerikanisch diagnostiziert gehalten. [[Autor:Karl Barth|Barth]] wollte Gott nicht als Tiefe des Seins; [[Autor:Rudolf Bultmann|Bultmann]] wollte den Hörer treffen, ohne Ontologie zu treiben. Tillich steht dazwischen und daneben. Die Wirkung lag in Akademien, Krankenhäusern, Feuilletons: eine Generation lernte, Zweifel nicht als Unglauben zu verbuchen. Die Grenze ist dieselbe Reichweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1952 konnte man Theologie reden, ohne Kirchensprache zu können. In [[Essay:Die einflussreichsten Werke der Theologie: 20. Jahrhundert|Die einflussreichsten Werke der Theologie: 20. Jahrhundert]] steht das Buch nach Bultmann und vor Moltmann: der Glaube als Mut, nicht als Weltbild und nicht als Gehorsam allein. Wer Tillich nur als Trostautor kennt, hat den Begriff nicht gelesen. Wer nur den Begriff kennt, unterschlägt, vor wem er gesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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