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	<title>Der Krieg der Welten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-25T04:46:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Krieg_der_Welten&amp;diff=3063&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-21T17:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Krieg der Welten|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:H. G. Wells|H. G. Wells]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[dtv]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1898|&lt;br /&gt;
 LEN = 328|&lt;br /&gt;
 OT = The War of the Worlds|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3423145471|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783423145473|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Invasion, Mars, England, Vernichtung|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Krieg_der_Welten Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Krieg der Welten&amp;#039;&amp;#039; ist der Roman von [[Autor:H. G. Wells|H. G. Wells]], 1898 in London erschienen, in dem Marsbewohner England überfallen und die menschliche Ordnung in wenigen Wochen zerlegen. Wells, Naturwissenschaftler und Sozialist, hat aus der Invasion keine Heldenoper gemacht: Die Geschütze der Imperialmacht versagen, London flieht, der Erzähler überlebt durch Zufall und Versteck. Der Band gilt als Gründungstext der späteren Zukunfts- und Invasionserzählung, bleibt aber ein viktorianisches Buch über Angst, Kolonialkrieg – diesmal in die andere Richtung – und über die Dünne der Zivilisation. Orson Welles’ Hörspiel von 1938 hat den Stoff in Amerika als gegenwärtige Nachricht gespielt; das Missverständnis gehört zur Wirkungsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namenloser Erzähler, Schriftsteller in Woking bei London, beobachtet mit anderen die Zylinder, die auf der Heide einschlagen. Aus ihnen kommen Marsianer, schwer in der irdischen Schwere, geschützt in Kampfmaschinen, bewaffnet mit Hitzestrahl und schwarzem Rauch. Die ersten Neugierigen sterben, das Militär rückt an, Batterien feuern, die Maschinen gehen darüber hinweg. Der Erzähler flieht mit seiner Frau nach Leatherhead, kehrt zurück, um den Hausstand zu retten, und wird von der Front überrollt. Sein Bruder in London schildert in eingeschobenen Kapiteln die Panik der Hauptstadt, die verstopften Straßen, die Schiffe auf der Themse, den Zusammenbruch der Behörde. Wells zählt Orte, die der englische Leser kennt; die Karte wird zum Schlachtfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler gerät in einen Keller mit einem Pfarrer, der die Invasion als Strafgericht Gottes deutet und wahnsinnig wird; der Erzähler schlägt ihn nieder, als das Geräusch den Marsianer anlocken würde, und überlebt in der Enge, während draußen Menschen wie Vieh gehalten und entleert werden. Die Marsianer nähren sich vom Blut, säen rote Pflanzen, die die Erde überziehen. Waffen, Eisenbahn, Telegraph: alles, worauf das Jahrhundert stolz war, hilft nicht. Der Erzähler irrt durch tote Vororte, findet die geräumten Häuser, die verlassenen Mahlzeiten, die Maschinen, die stillstehen, als wäre die Arbeit nur unterbrochen. Er sucht die Frau und findet sie später; das Buch gibt der Wiederbegegnung wenig Pathos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wende kommt nicht durch eine Erfindung und nicht durch eine Armee. Die Marsianer sterben an irdischen Bakterien, gegen die der menschliche Körper seit langem immun ist. London ist gerettet, weil die kleinsten Lebewesen den Eroberer töten, nicht weil der Eroberte gesiegt hat. Der Erzähler geht durch die Stadt der Leichen und der stillstehenden Dreifüße, schreibt den Bericht, blickt in den Himmel und weiß, dass der nächste Zylinder möglich bleibt. Wells schließt mit der Demütigung: Der Mensch ist nicht die Krone, nur ein geduldeter Bewohner. Die rote Vegetation welkt. Die Ordnung kehrt zurück, dünner als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wells hat den wissenschaftlichen Roman der neunziger Jahre – neben der &amp;#039;&amp;#039;Zeitmaschine&amp;#039;&amp;#039; und der Linie, die später Zukunftsroman heißt – auf die Invasion gestellt und damit das britische Weltreich gespiegelt: Was England fernen Völkern antat, geschieht England. Die Nüchternheit der Ortsnamen, der Berichtston der Flucht, der Verzicht auf einen Feldherrnhelden: das unterscheidet den Band von späteren bunten Weltraumabenteuern. Die Demütigung durch die Bakterien bleibt die kühlste Wendung: Nicht der Mut rettet, sondern der Zufall der Immunität. Neben [[Autor:Aldous Huxley|Huxleys]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schöne neue Welt]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Autor:George Orwell|Orwells]] &amp;#039;&amp;#039;[[1984]]&amp;#039;&amp;#039; ist Wells der Ältere, der die Katastrophe nicht als Staat, sondern als Natur- und Technikereignis denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hörspiel von 1938, die Filme von 1953 und 2005 haben den Hitzestrahl und die Flucht ins Bild gesetzt und oft einen amerikanischen Sieg oder eine Familie als Mitte eingebaut. Das Buch hat keinen Sieg. Wells selbst hat später den Krieg der Menschen untereinander für die größere Gefahr gehalten; der Roman von 1898 bleibt die Demütigung durch den Himmel. Wer nach Wells über die Verletzlichkeit der modernen Stadt spricht, spricht hinter diesem Bericht; wer ihn für ein bloßes Marsabenteuer hält, hat den Keller und die Bakterien nicht verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
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