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	<title>Der Distelfink - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T09:45:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Distelfink&amp;diff=3626&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Distelfink|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Donna Tartt|Donna Tartt]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Goldmann]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 2013|&lt;br /&gt;
 LEN = 1024|&lt;br /&gt;
 OT = The Goldfinch|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3442473608|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783442473601|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Gemälde, Trauer, New York, Schuld|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Distelfink_(Roman) Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Distelfink&amp;#039;&amp;#039; ist ein Roman von [[Autor:Donna Tartt|Donna Tartt]], 2013 auf Englisch erschienen, deutsch 2014 bei Goldmann in der Übersetzung von Rainer Schmidt und Kristian Lutze. Ein dreizehnjähriger Junge überlebt einen Anschlag im Metropolitan Museum, seine Mutter stirbt, und er trägt ein kleines Gemälde Carel Fabritius’ aus den Trümmern. Tartt hat aus diesem Diebstahl eine lange Geschichte der Trauer, der falschen Väter und der Antiquitäten gemacht. Der Band erhielt 2014 den Pulitzerpreis für Belletristik und wurde in den Vereinigten Staaten wie in Deutschland viel gelesen. Es ist ihr dritter Roman nach der &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Freund&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodore Decker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt Theo, steht mit der Mutter vor den niederländischen Meistern, als die Bombe den Saal zerreißt. Im Staub hilft er dem sterbenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Welton Blackwell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nimmt auf dessen Drängen den Distelfink mit und den karneolbesetzten Ring, der zu einer Werkstatt in Greenwich Village gehört. Theo kommt bei der reichen Familie seines Mitschülers &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andy Barbour&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter, kalt und höflich aufgenommen. Bald sucht er &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;James Hobart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt Hobie, Blackwells Partner, der Möbel restauriert und den Jungen wie einen Sohn lehrt, Furnier und Fälschung zu unterscheiden. Bei Hobie begegnet er &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pippa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wieder, Blackwells Nichte, die den Anschlag überlebt hat und an die Theo sich bindet, ohne dass sie ihm gehört. Die Ordnung zerbricht, als der verschollene Vater &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Larry Decker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auftaucht, ein Spieler und Trinker, und Theo nach Las Vegas holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wüste lebt Theo mit Larry und dessen Freundin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xandra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in einem Haus am Stadtrand, die Schule ist leer, die Hitze dauernd. Er findet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einen ukrainischen Jungen ohne Aufsicht, und die Freundschaft wird Diebstahl, Rauschmittel, Nacht. Larry stirbt bei einem Autounfall; um nicht in staatliche Obhut zu fallen, bestehlen Theo und Boris Xandra und fahren nach New York, wo Hobie den Jungen aufnimmt. Das Bild, das er in Las Vegas immer wieder angesehen und dann fest verpackt hat, legt er in ein Lagerfach; Pippa ist in einem Schweizer Internat. Acht Jahre später ist Theo Hobies Teilhaber, verkauft restaurierte Stücke als Originale an Unwissende und finanziert damit die eigene Sucht, von der Hobie nichts wissen will. Andy und dessen Vater sind beim Segeln ertrunken. Theo verlobt sich mit Andys Schwester &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kitsey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eine Verbindung der Klasse, keine der Zuneigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boris taucht in New York wieder auf, nun in größeren Geschäften, und gesteht, das Gemälde in Las Vegas gegen eine Attrappe getauscht zu haben; es ist als Pfand in Umlauf geraten und verloren. Beide fliegen nach Amsterdam, um einer Spur zu folgen. Der Versuch scheitert, Theo erschießt einen der Männer und bleibt in der Stadt, im Rausch und in der Angst. Boris sorgt dafür, dass die Kunstfahndung das Bild mit anderen Stücken in einem Versteck findet, und kassiert als Hinweisgeber Belohnungen, die er Theo zukommen lässt. Zurück in New York kauft Theo die betrogenen Kunden aus. Das Verlöbnis mit Kitsey bleibt in der Schwebe, die Liebe zu Pippa auch. Der Distelfink, der an einer Kette am Futterring hängt, ist zurück in der Welt der Museen; Theo behält die Schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tartt hat den Bildungsroman des Waisen an ein einziges Bild gebunden: Fabritius malte den Distelfink 1654, im Jahr der Delfter Pulverkammer, und starb selbst durch eine Explosion. Die Idee zum Museumsanschlag kam der Autorin nach der Zerstörung der Buddha-Figuren von Bamiyan; das Täfelchen wurde zum Talisman, der den Jungen festhält und korrumpiert. Amerikanische Stimmen verglichen die Breite mit Dickens, die deutsche Kritik sprach von einem Meisterwerk und von einer emotionalen Irrfahrt. Der Vorwurf, Theo bleibe passiv, trifft den Bau: Er erbt, stiehlt, verkauft, ohne je Herr des Bildes zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Crowley verfilmte den Stoff 2019 mit Ansel Elgort; der Film fand weniger Gnade als das Buch, weil er die Länge der Trauer nicht tragen konnte. Goldmann hält den Text als dickes Taschenbuch. Neben der &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, in der eine Gruppe von Studenten einen Mord teilt, ist &amp;#039;&amp;#039;Der Distelfink&amp;#039;&amp;#039; das Buch der Stadt und des Möbels: Hobies Werkstatt gegen Las Vegas, das Echte gegen die geschickte Lüge. Wer nach Tartt über ein geraubtes Bild spricht, spricht hinter diesem Band; wer ihn für eine Kriminalgeschichte hält, hat die acht Jahre bei Hobie nicht gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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