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	<title>Der Begriff des Politischen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-20T18:13:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Der_Begriff_des_Politischen&amp;diff=2302&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
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		<updated>2026-08-19T15:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Der Begriff des Politischen|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Carl Schmitt|Carl Schmitt]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = Duncker &amp;amp; Humblot|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1932|&lt;br /&gt;
 LEN = 119|&lt;br /&gt;
 OT = -|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3428145801|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783428145805|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Freund, Feind, Souverän, Ausnahme|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Politik|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Begriff_des_Politischen Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Begriff des Politischen&amp;#039;&amp;#039; ist die 1932 erschienene Schrift von [[Autor:Carl Schmitt|Carl Schmitt]], dem Staatsrechtler, der ein Jahr später in die NSDAP eintrat und dem Nationalsozialismus die juristische Sprache lieferte. Politisch ist, was Freund und Feind scheidet; souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmitt zieht das Politische aus Moral, Wirtschaft und Recht heraus. Der Feind ist kein Verbrecher und kein Konkurrent; er ist der andere, mit dem im Ernstfall der Krieg möglich bleibt. Ohne diese Unterscheidung gibt es Politik nicht, nur Verwaltung, Geschäft, Gesinnung. Der Staat ist die Einheit, die den Feind verbindlich benennt. Wer den Krieg ächtet, ächtet das Politische – und räumt das Feld denen, die es weiter praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Formel steht im Hintergrund und wird hier scharf: Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Das Recht gilt, weil jemand es im Ernstfall aussetzen kann. Die parlamentarische Diskussion, der Pluralismus der Verbände, der Pazifismus der Zwischenkriegszeit erscheinen als Entpolitisierung: Ethik und Ökonomie ersetzen die Entscheidung und täuschen Frieden vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text von 1932 ist kurz, polemisch, ohne Fußnotenapparat der Schule. Schmitt schreibt gegen Weimar, nicht erst gegen die Republik als Form, sondern gegen die Hoffnung, Politik lasse sich in Verfahren auflösen. 1933 hat er die Entscheidung, die er beschreibt, auf die Seite der Nationalsozialisten gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist keine neutrale Begriffsarbeit. Es gehört zur Vorgeschichte der Diktatur, die Schmitt gerechtfertigt und mitgetragen hat, und es bleibt in der politischen Theorie, weil Freund, Feind und Ausnahme sich nicht dadurch erledigen, dass man den Autor verwirft. [[Autor:Hannah Arendt|Hannah Arendt]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Autor:Karl Popper|Karl Popper]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die offene Gesellschaft und ihre Feinde]]&amp;#039;&amp;#039; lesen die offene Ordnung gegen genau diese Entscheidung. Die Linke hat Schmitt später gegen den Liberalismus gewendet, die Rechte als Kronzeugen genommen. Beides bestätigt die Gefahr. Wer ihn nur als scharfsinnigen Juristen rettet, unterschlägt die Partei; wer ihn nur als Parteimann entsorgt, unterschlägt, warum der Text weiterwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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