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	<title>Das Heilige - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-20T21:21:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Das_Heilige&amp;diff=2333&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
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		<updated>2026-08-19T15:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Das Heilige|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Rudolf Otto|Rudolf Otto]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[C.H. Beck]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1917|&lt;br /&gt;
 LEN = 229|&lt;br /&gt;
 OT = -|&lt;br /&gt;
 OS = deutsch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3406318991|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783406318993|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Numinosum, Schauer, Faszination, Ganz anderes|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Religionswissenschaft|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Heilige Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen&amp;#039;&amp;#039; ist das 1917 erschienene Buch von [[Autor:Rudolf Otto|Rudolf Otto]]. Religion beginnt nicht beim Sittengesetz und nicht beim Begriff – sie beginnt bei einem Schauer, für den Otto ein Wort prägt: das Numinose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto will das Eigentümliche der Religion retten, das die Theologie seiner Zeit in Moral und die Religionswissenschaft in Geschichte aufzulösen drohte. Das Heilige ist mehr als das Gute. Es hat ein irrationales Moment, das sich nicht aus Sittlichkeit ableiten lässt. Dafür setzt er das Kunstwort Numinosum: eine Erfahrung des ganz Anderen, die den Menschen überwältigt. Sie hat zwei Seiten, die zusammengehören. Das mysterium tremendum schreckt – Majestät, Macht, das Gefühl, Geschöpf zu sein, der Schauer vor dem, was nicht zur Welt gehört. Das mysterium fascinans zieht an – Seligkeit, das Verlangen, dabei zu sein, die Anziehung des Ungeheuren. Wer nur die Furcht kennt, kennt die Religion nicht; wer nur die Liebe kennt, auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto führt durch Texte der Bibel, durch Luther, durch indische Überlieferung, durch den Wortschatz des Heiligen in mehreren Sprachen. Er unterscheidet Stufen der Erfahrung, ohne ein Stufenschema der Völker zu bauen. Das Rationale – Dogma, Sitte, Begriff – kommt hinzu und formt das Numinose, ohne es zu ersetzen. Wo die Aufklärung die Religion in Vernunft übersetzt, bleibt ein Rest, der sich nicht übersetzen lässt. Otto schreibt als Theologe, der die Religionswissenschaft braucht, und als Vergleicher, der das Christentum nicht zur bloßen Variante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ton ist feierlich, umständlich, mit lateinischen und griechischen Einsprengseln, die seither zum Jargon wurden. Das Buch erschien im Krieg; die Erfahrung des Übermächtigen hatte einen historischen Boden, den Otto nicht so benennt. Die Stärke ist die Behauptung, dass Religion einen Gegenstand hat, der nicht Moral ist. Die Schwäche ist dieselbe Behauptung: Sie macht aus einer protestantischen Innenerfahrung das Wesen aller Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Begriff der Religionswissenschaft des 20. Jahrhunderts ist so wanderfähig gewesen wie das Numinose. [[Autor:Mircea Eliade|Mircea Eliade]] hat in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Heilige und das Profane]]&amp;#039;&amp;#039; die Unterscheidung räumlich und zeitlich ausgebaut; [[Autor:William James|William James]] hatte in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Vielfalt religiöser Erfahrung|Vielfalt religiöser Erfahrung]]&amp;#039;&amp;#039; die Innenseite schon beschrieben, ohne Ottos Wort. Die Kritik nennt das Heilige zu protestantisch, zu innerlich, zu wenig sozial. Geblieben ist der Einspruch gegen jede Theorie, die Religion nur als Moral, Angstbewältigung oder Herrschaft liest. Wer nach 1917 vom Heiligen spricht, als wäre es das Gute mit Weihrauch, spricht gegen Otto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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