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	<title>Candide oder Der Optimismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-04T21:31:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Candide_oder_Der_Optimismus&amp;diff=374&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Artikel: Werkeintrag (neu formuliert).</title>
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		<updated>2026-08-04T16:55:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Artikel: Werkeintrag (neu formuliert).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Candide oder Der Optimismus|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Voltaire]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Reclam]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1759|&lt;br /&gt;
 LEN = 176|&lt;br /&gt;
 OT = Candide ou L&amp;#039;optimisme|&lt;br /&gt;
 OS = französisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3150145767|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783150145760|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Aufklärung, Satire, Theodizee, Reiseroman|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Candide_oder_der_Optimismus Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Candide oder Der Optimismus&amp;#039;&amp;#039; (französisch &amp;#039;&amp;#039;Candide ou L&amp;#039;optimisme&amp;#039;&amp;#039;) ist die 1759 anonym erschienene philosophische Erzählung von [[Voltaire]]. Der Autor stritt die Urheberschaft ab und nannte den Text eine Albernheit; heute ist er sein bekanntestes Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der arglose &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Candide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wächst auf einem westfälischen Schloss auf und lernt bei seinem Hauslehrer Pangloss, dass diese Welt notwendigerweise die beste aller möglichen sei. Ein Kuss mit der Baronstochter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunigunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beendet die Idylle: Candide wird hinausgeworfen, gerät unter die Werber des bulgarischen Heeres, erlebt Spießrutenlaufen und ein Schlachtfeld voller Toter und flieht nach Holland und Portugal. In Lissabon überlebt er das Erdbeben und entkommt knapp einem Autodafé, das weitere Beben verhindern soll – Pangloss hängt dabei am Galgen und wird später doch wieder auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an ist der Roman eine Kette von Katastrophen in immer neuen Ländern. Candide tötet zwei Männer, rettet Kunigunde und verliert sie mehrfach an neue Entführer, reist mit dem Diener Cacambo nach Südamerika, entkommt den Jesuiten und den Menschenfressern und findet das märchenhafte Eldorado, wo Gold auf der Straße liegt und niemand es beachtet. Er verlässt es wieder, weil Reichtum in Europa mehr wert ist als Glück im Verborgenen, und wird sofort um alles betrogen. Unterwegs begleiten ihn Gegenfiguren zu Pangloss: der Manichäer Martin, der überall das Böse am Werk sieht, und in Venedig ein Edelmann, dessen Vergnügen darin besteht, an nichts mehr Vergnügen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Konstantinopel findet Candide alle wieder – Pangloss und den Baron an den Rudern einer Galeere, Kunigunde häßlich und zänkisch geworden. Er kauft sie frei, heiratet sie ohne Begeisterung und kauft einen kleinen Hof am Bosporus. Die Antwort auf alle Weltdeutungen gibt am Ende ein alter Türke, der von Politik nichts weiß und seine Früchte verkauft: Arbeit hält Langeweile, Laster und Not fern. Candides Schlusssatz, man müsse seinen Garten bebauen, beendet das Philosophieren, ohne die Fragen zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text wird meist als Abrechnung mit dem Optimismus von Leibniz, Wolff und Pope gelesen, ausgelöst durch das Erdbeben von Lissabon 1755. Ganz aufgeht er darin nicht: Voltaire entlarvt jede Heilslehre, die pessimistische eingeschlossen, und setzt an die Stelle der Spekulation die nüchterne Arbeit. Formal bedient er sich des antiken Trennungsromans, dessen unwahrscheinliche Wiederbegegnungen die Rede von Vorsehung und Weltplan von selbst lächerlich machen. Das Buch stand auf dem Index, wurde von Paul Klee illustriert und 1956 von Leonard Bernstein als Musical vertont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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