<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://bookpedia.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bekenntnisse</id>
	<title>Bekenntnisse - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://bookpedia.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bekenntnisse"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bookpedia.de/index.php?title=Bekenntnisse&amp;action=history"/>
	<updated>2026-08-20T20:01:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.1</generator>
	<entry>
		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Bekenntnisse&amp;diff=2272&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bookpedia.de/index.php?title=Bekenntnisse&amp;diff=2272&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-08-19T15:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel: Geisteswissenschaft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Bekenntnisse|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Augustinus|Augustinus]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Reclam]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 397|&lt;br /&gt;
 LEN = 438|&lt;br /&gt;
 OT = Confessiones|&lt;br /&gt;
 OS = lateinisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3150027926|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783150027929|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Bekehrung, Zeit, Sünde, Innerlichkeit|&lt;br /&gt;
 SACH = Sachbuch, Religionswissenschaft|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Confessiones Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisse&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Confessiones&amp;#039;&amp;#039;) ist das um 397 entstandene Buch von [[Autor:Augustinus|Augustinus]]. Es ist Gebet, Lebensbericht und Philosophie in einem: der Mensch erzählt Gott, wer er war, und findet dabei, dass die Zeit selbst ein Rätsel der Seele ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustinus redet nicht über Gott, er redet ihn an. Die Kindheit in Thagaste, der Diebstahl der Birnen – nicht aus Hunger, aus Lust am Verbotenen –, die Rhetorik, der Manichäismus, die Konkubine, der Ehrgeiz in Karthago und Mailand: Alles wird vor dem Adressaten ausgebreitet, der schon weiß. Sünde ist hier nicht der grobe Verstoß, sondern die verkehrte Liebe, die das Geschöpf an die Stelle des Schöpfers setzt. Die Bekehrung im Garten, die Stimme tolle lege, die Stelle aus dem Römerbrief: Das ist keine plötzliche Moral, sondern das Ende eines langen Unvermögens, zu wollen, was man schon für wahr hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Bücher verlassen die Biographie. Gedächtnis, Zeit, Schöpfung: Was ist die Zeit, wenn die Vergangenheit nicht mehr ist, die Zukunft noch nicht, die Gegenwart ein Punkt? Augustinus antwortet, die Zeit sei eine Ausdehnung der Seele – Erinnerung, Aufmerksamkeit, Erwartung. Das Buch Genesis wird gelesen, als ginge es um denselben Innenraum, in dem zuvor das Leben stattfand. Bekennen heißt damit beides: Sünden nennen und Gott preisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ton ist dringend, bildreich, oft überschwänglich, und dann wieder scharf wie ein Traktat. Kein antiker Text hatte zuvor das Ich so unerbittlich zum Schauplatz gemacht. Wer nur die Bekehrung sucht, findet sie im achten Buch; das Werk ist länger, weil die Seele nach der Wende noch die Zeit und die Schrift zu bestehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisse&amp;#039;&amp;#039; haben der christlichen Spätantike die Form gegeben, in der Innerlichkeit fortan erzählt wird – vor Rousseau, vor der modernen Autobiographie, und strenger als beide, weil der Adressat Gott bleibt, nicht die Nachwelt. [[Autor:René Descartes|René Descartes]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Meditationen]]&amp;#039;&amp;#039; verlegen den Zweifel ins denkende Ich; Augustinus hatte das Ich schon als unruhiges Herz beschrieben, das erst in Gott ruht. Die Philosophie der Zeit in den späten Büchern reicht bis zu Husserl und Heidegger; &amp;#039;&amp;#039;[[Sein und Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitet an derselben Frage, ohne das Gebet. Die Kritik nennt den Text selbstgerecht, frauenfeindlich in der Verstoßung der Konkubine, ungenau als Historie. Geblieben ist die Erfindung, das eigene Leben als Beweis zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
	</entry>
</feed>