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	<title>Autor:Maxim Biller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-22T22:46:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Autor:Maxim_Biller&amp;diff=4890&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neues Autorenlemma (Auswahl, Wirkung zuerst)</title>
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		<updated>2026-08-22T15:51:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neues Autorenlemma (Auswahl, Wirkung zuerst)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Maxim Biller]] (geb. 1960), in Prag geboren und nach Hamburg gekommen, hat den Liebesroman geschrieben, den deutsche Gerichte dem Handel entzogen. &amp;#039;&amp;#039;[[Esra]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt 2003 eine eifersüchtige Bindung in München so kenntlich, dass das Bundesverfassungsgericht 2007 das Verbot bestätigte; seither ist der Band berühmter als jede Rezension ihn hätte machen können, und in Deutschland nicht frei erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüdische Familie, Ausreise 1970, früher Journalismus, Kolumnen, die das Land nicht schonen: Der Umweg ist diese Öffentlichkeit, in der das Private schon vor dem Roman eine Waffe war. &amp;#039;&amp;#039;Esra&amp;#039;&amp;#039; machte aus der eigenen Liebe einen Prozess; Biller schrieb weiter, Essays, Erzählungen, den Streit um Israel und Deutschland. Er lebt in Berlin. Geblieben ist der Ton, der Intimes nicht hinter Metaphern versteckt und den Preis dafür nicht nachträglich streicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biller hat die Grenze zwischen Bericht und Erfindung so unscharf gezogen, dass die Gerichte sie als Verletzung lasen. Das Landgericht München, der Bundesgerichtshof und das Verfassungsgericht wogen Kunstfreiheit gegen Intimsphäre; drei Richter verfassten Sondervoten. Hundert Unterzeichner, darunter [[Autor:Günter Grass|Günter Grass]] und [[Autor:Elfriede Jelinek|Elfriede Jelinek]], erklärten sich solidarisch. Der Fall steht neben [[Autor:Klaus Mann|Klaus Mann]]s &amp;#039;&amp;#039;Mephisto&amp;#039;&amp;#039;: Der Roman darf das Leben abbilden, bis die Abgebildeten widersprechen und das Gericht ihnen recht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlage wurden vorsichtiger; Juristenseminare übernahmen den Titel als Fall, nicht als Kapitel. Übersetzungen existieren, die deutsche Erstausgabe ist das Objekt, über das geurteilt wurde. Wer nach 2003 über Romane aus dem eigenen Leben im deutschsprachigen Raum spricht, kommt an diesem Verbot nicht vorbei. Wer Biller nur als Prozessgegner liest, unterschlägt die Sätze, um derentwillen verboten wurde; wer nur die Sätze rettet, tut so, als wäre die Kenntlichkeit ein Missverständnis der Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Esra]] (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Auswahl außerdem: &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Harlem Holocaust&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der gebrauchte Jude&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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