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	<title>Autor:Arnold Gehlen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-23T16:03:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Autor:Arnold_Gehlen&amp;diff=4233&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neues Autorenlemma (Auswahl, Wirkung zuerst)</title>
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		<updated>2026-08-22T15:42:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neues Autorenlemma (Auswahl, Wirkung zuerst)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Arnold Gehlen]] (1904–1976), in Leipzig geboren, hat den Menschen als Mängelwesen gefasst: instinktarm, weltoffen, auf Entlastung durch Institutionen angewiesen. &amp;#039;&amp;#039;[[Moral und Hypermoral]]&amp;#039;&amp;#039; ist die späte Zuspitzung, eine pluralistische Ethik und eine Kampfschrift gegen die überdehnte Moral, die er Hypermoral nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn eines Verlegers, Philosophie in Leipzig, die Anthropologie als Lehre vom handelnden Wesen. Der Umweg ist 1933: Eintritt in die NSDAP, die Vertretung des vertriebenen [[Autor:Paul Tillich|Paul Tillich]], 1940 &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch&amp;#039;&amp;#039; im nationalsozialistischen Lehrbetrieb. Nach 1945 Speyer und Aachen, ohne öffentliche Reue; der Streit mit [[Autor:Theodor W. Adorno|Theodor W. Adorno]] machte ihn zum konservativen Gegenspieler der Frankfurter Schule. Er starb in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehlen hat der philosophischen Anthropologie die Formel gegeben, an der sie seither arbeitet: weil dem Menschen die Festlegung des Tieres fehlt, braucht er Sitte, Technik, Staat – Mächte, die ihn tragen und verbrauchen. Institutionen sind ihm nicht Verträge auf Zeit, sondern geronnene Entlastung; wer sie befragt, als wären sie Meinungen, gefährdet das Leben, das sie halten. Neben [[Autor:Helmuth Plessner|Helmuth Plessner]] und [[Autor:Max Scheler|Max Scheler]] steht er als derjenige, der aus dem Mangel eine Staatslehre machte. Die Begriffe Reizüberflutung und Entinstitutionalisierung sind in die Alltagssprache gewandert, oft ohne den Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachwelt hat den Anthropologen vom Parteimann trennen wollen. Das beschönigt die Herkunft der Lehre, es löscht sie nicht. [[Autor:Jürgen Habermas|Jürgen Habermas]] las in der Hypermoral den Stammtisch; [[Autor:Helmut Schelsky|Helmut Schelsky]] zerbrach die Freundschaft an dem Band von 1969. Die neuere Rechte hat den Titelbegriff erneuert und Gehlens Misstrauen gegen öffentliche Moral als Munition genommen. Wer ihn nur als NS-Nutznießer entsorgt, unterschlägt, warum das Mängelwesen weiter gelesen wird. Wer nur den Institutionenlehrer rettet, unterschlägt den Staat, in dem die Lehre zuerst Dienst tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Moral und Hypermoral]] (1969)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Auswahl außerdem: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Urmensch und Spätkultur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Seele im technischen Zeitalter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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