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	<title>Atlas wirft die Welt ab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T00:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Bookpedia Bücher einfach erklärt</subtitle>
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		<id>https://bookpedia.de/index.php?title=Atlas_wirft_die_Welt_ab&amp;diff=3604&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert: Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.</title>
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		<updated>2026-08-22T15:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuer Werkartikel, ausführlicher Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Informationen zum Buch|&lt;br /&gt;
 DT = Atlas wirft die Welt ab|&lt;br /&gt;
 AUTOR = [[Autor:Ayn Rand|Ayn Rand]]|&lt;br /&gt;
 HERAUS = -|&lt;br /&gt;
 EO = -|&lt;br /&gt;
 VER = [[Blanvalet]]|&lt;br /&gt;
 SER = -|&lt;br /&gt;
 EJ = 1957|&lt;br /&gt;
 LEN = 1325|&lt;br /&gt;
 OT = Atlas Shrugged|&lt;br /&gt;
 OS = englisch|&lt;br /&gt;
 ISBN10 = 3764554436|&lt;br /&gt;
 ISBN13 = 9783764554439|&lt;br /&gt;
 SCHLAGWORT = Eisenbahn, Streik, Erfindung, Amerika|&lt;br /&gt;
 SACH = Roman|&lt;br /&gt;
 REZ = * [https://de.wikipedia.org/wiki/Atlas_wirft_die_Welt_ab Wikipedia]|&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Atlas wirft die Welt ab&amp;#039;&amp;#039; ist der Roman von [[Autor:Ayn Rand|Ayn Rand]], 1957 in den Vereinigten Staaten erschienen, im Original &amp;#039;&amp;#039;Atlas Shrugged&amp;#039;&amp;#039;. Dagny Taggart versucht, eine transkontinentale Eisenbahn durch eine Wirtschaft zu halten, in der die fähigsten Köpfe nacheinander verschwinden; die Frage „Wer ist John Galt?“ geht als Sprichwort der Hoffnungslosigkeit durch das Land. Rand, aus Russland in die USA gekommen, hat in der Handlung ihre Lehre entfaltet, den Objektivismus: den Verstand als Maß, den Eigennutz als Tugend, den Staatseingriff als Unrecht. Der deutsche Titel von 1959 zitiert den Titanen, der das Himmelsgewölbe trägt und die Last abwirft; spätere Übersetzungen hießen unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Wer ist John Galt?&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Streik&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der freie Mensch&amp;#039;&amp;#039;. In Amerika gilt der Band als eines der wirkungsmächtigsten politischen Bücher des Jahrhunderts, geliebt und bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dagny Taggart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Vizepräsidentin von Taggart Transcontinental, hält die Strecken, während der Bruder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;James&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Namen sozialer Verantwortung Lizenzen und Allianzen betreibt, die die Bahn zersetzen. Die Wirtschaft der fünfziger Jahre, schon ins Erfundene verschoben, kennt Rohstoffmangel, Vorschriften aus Washington und das rätselhafte Fortgehen von Unternehmern. Dagny baut mit dem Stahl von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hank Rearden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die John-Galt-Linie zu den Ölfeldern von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ellis Wyatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zwischen beiden entsteht eine Bindung aus Arbeit und Begehren, gegen Reardens Ehe, die ihm den Erfolg als Schuld vorhält. Wyatt zündet die Felder an und verschwindet, nachdem ein Unbekannter ihn gesprochen hat. Dagny nennt den Unbekannten den Zerstörer und will ihn stellen. Im verfallenen Werk der Twentieth Century Motor Company findet sie den Prototyp eines Motors, der die Luft als Kraft nimmt; die Suche nach dem Erfinder wird zur Suche nach dem Prinzip, das die Verschwundenen eint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendliebe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Francisco d&amp;#039;Anconia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Kupfererbe, der den Konzern vorsätzlich ruiniert, der Pirat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ragnar Danneskjöld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ein Dritter, alle Schüler des Philosophen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugh Akston&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gehören zu dem Verschwinden. James treibt Enteignungen voran, Rearden wird vor Gericht gestellt, weil er sein Metall nicht abliefern will, und begreift erst spät, dass die Familie ihn mit Mitleid bindet. Dagny stürzt mit dem Flugzeug in ein verborgenes Tal in den Bergen, wo die Fortgegangenen leben: Ingenieure, Richter, ein Komponist, der den letzten Akkord nicht der Menge gab. Dort ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Galt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der den Motor gebaut und den Streik der Denkenden ausgerufen hat: Die Köpfe entziehen der Welt, die sie verachtet, ihre Leistung. Das Tal ist keine Idylle, es ist eine Gegenwirtschaft auf Zeit. Dagny kehrt zurück, weil sie die Bahn nicht aufgeben will; Galt folgt in die Stadt, wird gefangen, soll im Rundfunk das System rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt spricht stundenlang, legt die Lehre dar, verweigert den Dienst. Die Rettung aus der Folterkammer, der Zusammenbruch der Versorgung, James’ Bankrott und der Selbstmord von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cherryl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die den Gatten ohne Eigenschaften nicht lieben kann, führen an den Punkt, an dem die Lichter ausgehen. Dagny wählt Galt. Am Ende stehen die Streikenden bereit, zurückzukehren, unter der Bedingung, dass niemand mehr das Recht hat, Leistung als Schuld einzutreiben. Der Schwur lautet, niemals zum Wohl eines anderen zu leben und niemals von einem anderen zu verlangen, für einen zu leben. Rand schließt mit dem Zeichen, das Galt über die verödete Welt setzt: der Anfang, nicht die Restauration des Alten. Der Titan hat die Last abgeworfen; ob die Welt ohne ihn lernen kann, bleibt die Wette des Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rand hat den Roman als Beweisstück einer Philosophie geschrieben, nicht als neutrales Sittengemälde. Die Schaffenden sind schön, klar, arbeitsfähig; die Plünderer sind weich, redselig, auf den Staat gelehnt. Diese Verteilung hat man als Härte der These gelobt und als Schwarzweißzeichnung verworfen. Dazwischen liegen Szenen von großer erzählerischer Kraft: Reardens Brücke, der Tunnelunfall, in dem niemand eine Entscheidung tragen will, Franciscos Rede über das Geld, Dagnys Nacht an den Gleisen. Der Objektivismus, im Buch entfaltet, wirkt in den USA in Denkfabriken und Gegenbewegungen fort; in Deutschland blieb die Aufnahme dünner, die Übersetzungen wechselten den Titel, nicht die Schärfe. Neben den politischen Schriften Rands ist dies das Werk, in dem die Lehre Personen bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreiteilige Verfilmung der zehner Jahre erreichte ein Gesinnungspublikum und nicht die Breite des Buches; Galt im Kino bleibt hinter Galt auf der Seite zurück, weil die Rede ihre Länge braucht. Wer den Roman nur als Kampfschrift liest, verfehlt Dagny, die nicht aus Lehre, sondern aus Liebe zur Bahn handelt, bis die Bahn nicht mehr zu retten ist. Wer ihn für bloße Wirtschaftsspannung hält, hat den Schwur nicht gehört. Nach 1957 spricht, wer über den Streik der Leistungsträger redet, hinter diesem Band – zustimmend oder gegen ihn, aber nicht an ihm vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belletristik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jean-Baptiste le Rond d’Alembert</name></author>
		
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