Autor:Kurt Vonnegut

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Kurt Vonnegut (1922–2007), in Indianapolis geboren, hat den Feuersturm von Dresden so erzählt, dass aus dem Kriegsroman keine Lehre und kein Heldenepos mehr wurde. Schlachthof 5 ist das Buch eines Mannes, der in der Zeit nicht mehr vorwärtskam.

Leben

Als amerikanischer Soldat geriet Vonnegut 1944 in deutsche Gefangenschaft und überlebte den 13. Februar 1945 im Keller unter dem Schlachthof fünf. Danach schrieb er Jahrzehnte an dem einen Ereignis herum, verdiente das Geld mit Werbetexten und Zukunftsromanen, bis die Form zerbrach: kurze Kapitel, Kalauer, Außerirdische, die alle Zeiten zugleich sehen. Er starb in New York. Der Witz war die einzige Haltung, die er der Katastrophe zutraute.

Wirkung

Schlachthof 5 hat dem amerikanischen Kriegsroman die Würde des Schlachtengemäldes genommen. Neben Joseph Hellers Catch-22 steht es als das Buch, das die Form beschädigt, weil das Ereignis sie beschädigt hat. Jeder Tod endet mit dem Satz, der keine Erklärung ist: So geht es.

In Deutschland wurde der Roman lange gegen die Erinnerung an Dresden gelesen, als gäbe er einer Seite recht. Er gehört keinem Lager. Schulausgaben und Verfilmung haben ihn zum Klassiker der Anti-Kriegslektüre gemacht; die Schärfe liegt nicht in der Moral, sondern darin, dass Billy Pilgrim aus der Zeit fällt und trotzdem weiterlebt.

Werke

In Auswahl außerdem: Katzenwiege, Mutter Nacht, Frühstück für starke Männer.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.