Vorträge und Erinnerungen
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Vorträge und Erinnerungen |
| Autor(en): | Max Planck
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1949 |
| Schlagwörter: | Quantum, Pflicht, Physik, Erinnerung |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Naturwissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 380 Seiten |
| ISBN: | |
| Verweise | |
Vorträge und Erinnerungen ist die 1949 bei Hirzel erschienene Sammlung öffentlicher Reden und Rückblicke von Max Planck. Das Quantum, die Pflicht der Wissenschaft, das Deutsche Reich, das er nicht verließ: der Gründer der Quantentheorie als Stimme, die erklärt, was 1900 in der Formel geschah.
Inhalt
Planck erzählt die Entstehung der Strahlungsformel als Not, nicht als Wende, die er wollte. Das Kontinuum trug die Messung nicht; die Energie in Portionen des Wirkungsquantums stimmte. Aus der Rechenhilfe wurde Natur, sobald Einstein und Bohr den Sprung ernst nahmen. Die Vorträge übersetzen das einem Publikum, das noch klassisch dachte: Kausalität, Determinismus, die Frage, ob die Physik das Bild der Welt oder nur die Rechnung der Erscheinungen liefert. Planck hält am Determinismus länger fest als Heisenberg und rettet die Pflicht, wo die Anschauung bricht.
Die Erinnerungen gelten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, den Kollegen, den Söhnen, dem Krieg. Planck blieb, als andere gingen, und hat nach 1945 die Kontinuität der Wissenschaft über die Zäsur des Reiches gelegt. Das ist keine Beichte. Es ist die Sprache der Pflicht, die das Quantum entdeckte und das Amt nicht quittierte. Die Reden über Religion und Naturwissenschaft suchen Frieden zwischen Gesetz und Glauben, ohne beide zu mischen. Der Ton ist preußisch-klar, ohne den Essayton Einsteins, ohne die philosophische Schärfe von Physik und Philosophie.
Unsicher bleibt, wie viel Erklärung das Quantum trägt, wenn der Entdecker die Umstellung nicht wollte. Planck ist der Konservative der Revolution, die seinen Namen trägt. Wer nur das Quantum sucht, findet hier die öffentliche Fassung. Wer nur den Mitläufer des Amtes sucht, unterschlägt, dass ohne die Formel von 1900 Werner Heisenbergs Unbestimmtheit keine Grundlage hätte. Die Sammlung ist nicht das Forschungsbuch. Sie ist das Buch, in dem die deutsche Physik des Jahrhunderts sich selbst erzählt – einschließlich dessen, was sie nicht erzählt.
Einordnung
Die Vorträge haben den öffentlichen Planck festgehalten, den die Formel allein nicht gibt. Heisenbergs Physik und Philosophie und Der Teil und das Ganze setzen die Deutung schärfer; Boltzmanns Vorlesungen über Gastheorie stehen in der Vorgeschichte der Statistik, ohne die das Quantum nicht dasselbe wäre. Wer nach Planck über die Entstehung der Quantentheorie spricht, als wäre sie ein Entschluss, hat diese Erinnerung nicht gelesen: Sie war eine Not, die Natur wurde.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.