The Critical Difference
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | The Critical Difference |
| Autor(en): | Barbara Johnson |
| Originaltitel: | The Critical Difference. Essays in the Contemporary Rhetoric of Reading |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1980 |
| Schlagwörter: | Differenz, Rhetorik, Geschlecht, Lesen |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Literaturwissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Johns Hopkins University Press
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| Umfang dieser Ausgabe: | 156 Seiten |
| ISBN: | 9780801827280 |
| Verweise | |
The Critical Difference ist der 1980 erschienene Aufsatzband von Barbara Johnson, in dem die Yale-Dekonstruktion weiblich, witzig und an der Rhetorik der Differenz geschärft wird. Johnson, Schülerin de Mans, übersetzte Derridas Dissemination und las Melville, Poe, Lacan, die Geschlechterdifferenz als sprachliche Falle, nicht als Natur. Eine deutsche Gesamtübersetzung des Bandes fehlt.
Inhalt
Johnson zeigt, wie Texte Unterschiede behaupten, die sie selbst zum Einsturz bringen: Mann und Frau, Buchstabe und Geist, Wirt und Parasit. Die kritische Differenz ist nicht die richtige Unterscheidung, sondern die Stelle, an der Unterscheiden scheitert und trotzdem weitergeht. Wer Dekonstruktion nur als männliches Yale kennt, unterschlägt diese Stimme. Die Prosa ist klarer als de Man, weniger kanonpriesterlich als Bloom.
Der schmale Band hat Seminare geprägt, weil er vorführt, statt nur zu verkünden. Die späteren Arbeiten über Mutterschaft, Recht, die Hurden der Übersetzung haben 1980 oft überstrahlt. Hier gilt die rhetorische Differenz. Die Kritik nannte die Fälle zu literarisch, zu wenig politisch; Johnson hat Politik in der Figur gesucht, nicht neben ihr.
Yale bekommt durch sie die Geschlechterfrage, ohne Orientalismus und ohne bloßes Bekenntnis. Wer nur Derrida kennt, unterschlägt die Übersetzerin, die zugleich las.
Einordnung
Johnson hat Yale die Differenz gegeben, die nicht nur Derridas Wort ist. Neben den Allegorien steht dieser Band als der Text, der Dekonstruktion an Melville und am Geschlecht erprobte. Die feministische Literaturwissenschaft hat sie genommen, oft gegen Blooms Kanon. Wer Yale nur als vier Männer kennt, hat die kritische Differenz nicht gelesen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
