Spaß am Widerstand
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Spaß am Widerstand |
| Autor(en): | Paul Willis |
| Originaltitel: | Learning to Labour. How Working Class Kids Get Working Class Jobs |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1977 |
| Schlagwörter: | Schule, Klasse, Jugend, Widerstand |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Soziologie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Argument
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| Umfang dieser Ausgabe: | 310 Seiten |
| ISBN: | 9783886194896 |
| Verweise | |
Spaß am Widerstand. Learning to Labour ist die 1979 erschienene deutsche Fassung von Paul Willis’ Learning to Labour (1977), die Ethnographie einer Gruppe von Arbeiterjungen in einer englischen Schule, die sich dem Unterricht verweigern und genau dadurch in die Fabrik laufen. Widerstand macht Spaß und reproduziert die Klasse. Das Buch ist Birmingham am Shopfloor der Jugend, neben Halls Krise.
Inhalt
Willis hängt bei den lads, nicht bei den Konformen. Die Jungen durchschauen die Schule als Sortiermaschine, machen sich lustig, feiern Männlichkeit, Handarbeit, den Betrieb als echte Welt. Die Einsicht ist bitter: Ihr Widerstand bestätigt, was sie bekämpfen, weil die Fabrik genau diese Haltung braucht. Wer nur Reproduktion kennt, unterschlägt den Spaß; wer nur den Spaß kennt, unterschlägt das Ende in derselben Klasse.
Die Methode ist teilnehmende Beobachtung, Birminghams Ethnographie gegen die Umfrage. Die Kritik nannte die Männlichkeit unbehelligt, die Mädchen am Rand, die eine Schule als zu viel. Geblieben ist das Paradox, das die Bildungssoziologie seither mit sich führt.
Ohne Willis wäre das Centre Theorie ohne Pausenhof. Mit ihm wird Kultur zum Kampf, der verloren werden kann, indem man gewinnt. Bourdieu hat Reproduktion anders, härter an der Distinktion gefasst; dieses Buch erzählt sie als Witz.
Einordnung
Willis hat Hall die Jugend und Hoggart die Schule gegeben. Neben Policing the Crisis steht der Spaß als der Text, der Herrschaft im Klassenzimmer zeigt, nicht nur in der Presse. Wer Kulturforschung nur als Medienanalyse kennt, hat die lads nicht gelesen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
