Sicht und Einsicht
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Sicht und Einsicht |
| Autor(en): | Heinz von Foerster |
| Originaltitel: | Observing Systems |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1985 |
| Schlagwörter: | Beobachter, blinder Fleck, Kybernetik zweiter Ordnung |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Philosophie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Vieweg |
| Erscheinungsort: | Observing Systems |
| Umfang dieser Ausgabe: | 233 Seiten |
| ISBN: | 9783528084684 |
| Verweise | |
Sicht und Einsicht versammelt 1985 auf Deutsch Aufsätze von Heinz von Foerster zur Kybernetik zweiter Ordnung: der Beobachter, der sich selbst sieht, der blinde Fleck als Bedingung des Sehens.
Inhalt
Von Foerster, Wiener Kreis der Macy-Konferenzen und Biologe des Magnets, macht die Beobachtung zum Gegenstand. Ein System, das beobachtet, kann den Punkt nicht sehen, von dem aus es sieht. Wahrheit wird zur Erfindung einer Gemeinschaft, die Stabilität braucht, nicht zur Abbildung. Die Ethik folgt: handle so, dass die Zahl der Möglichkeiten wächst. Das ist keine Moralpredigt, es ist eine Regel für den Bau von Maschinen und Gesprächen.
Gegen die Trivialmaschine, deren Output der Input festlegt, setzt er die nichttriviale, die ihren inneren Zustand ändert. Menschen sind nichttrivial; wer sie als trivial behandelt, erzeugt die Dummheit, die er voraussetzt. Die Heiterkeit des Tons täuscht: die Argumente sind hart gegen die Objektivität, die sich selbst vergisst. Luhmann hat diese zweite Ordnung in die Soziologie geholt.
Der Band ist Vortragssammlung, kein System. Wer eine Summe sucht, findet Einsätze. Wer nur den Konstruktivismus als Beliebigkeit kennt, hat die Disziplin übersprungen, mit der von Foerster den blinden Fleck zur Bedingung macht, nicht zur Ausrede.
Einordnung
Im kybernetischen Essay steht von Foerster zwischen Bateson und Luhmann. Die Philosophie liest ihn als Erkenntnistheorie des Beobachters; die Familientherapie hat ihn popularisiert. Neben Soziale Systeme ist dies die heitere Herkunft der Beobachtung zweiter Ordnung.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
