Pamela

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Pamela
Autor(en): Samuel Richardson
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Penguin Classics
Serie:
Erscheinungsjahr: 1740
Seitenanzahl: 537 Seiten
Originaltitel: Pamela; or, Virtue Rewarded
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 0140431403
ISBN-13/

EAN-Code:

9780140431407
Schlagwörter: Briefroman, Tugend, Klasse, England
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Pamela; oder Die belohnte Tugend ist der Roman von Samuel Richardson, 1740 erschienen und einer der ersten Briefromane der englischen Literatur. Er erzählt ganz aus den Briefen einer jungen Dienerin. Die hier angegebene Ausgabe folgt dem englischen Original.

Inhalt

Die fünfzehnjährige Pamela Andrews dient im Haus einer verstorbenen Dame. Deren Sohn, der junge Mr B., stellt ihr nach, mit Geschenken, Drohungen, schließlich Gewalt und Entführung auf ein einsames Landgut. Pamela wehrt sich und schreibt: an die Eltern, ins Tagebuch, in Briefen, die abgefangen werden und die Mr B. selbst liest.

Ihre Standhaftigkeit wandelt den Verfolger. Aus dem Bedränger wird ein Werber; er bietet ihr die Ehe an, die Pamela – nun aus Neigung – annimmt. Der zweite Teil zeigt sie als Frau von Stand, die sich in der neuen Welt bewährt. Die „belohnte Tugend“ des Untertitels ist wörtlich gemeint: Widerstand führt zum gesellschaftlichen Aufstieg.

Einordnung

Richardson hat mit Pamela die Innensicht zum Ereignis gemacht. Weil die Briefe im Augenblick geschrieben scheinen, steht der Leser dicht an Angst und Zögern; das war neu und wirkte in ganz Europa. Zugleich ist der Stoff strittig: Ist die Tugend echt oder Berechnung, die Ehe Befreiung oder Kauf? Der Zeitgenosse Henry Fielding verspottete die Moral, die sich auszahlt. Als Gründungsbuch des Briefromans steht Pamela am Anfang einer Linie, die über Richardsons Clarissa zu Rousseau und zum jungen Goethe führt.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.