Making It Explicit
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Making It Explicit |
| Autor(en): | Robert Brandom
|
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1994 |
| Schlagwörter: | Inferenz, Pragmatismus, Bedeutung, Hegel |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Philosophie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Harvard University Press
|
| Umfang dieser Ausgabe: | 741 Seiten |
| ISBN: | 9780674543300 |
| Verweise | |
Making It Explicit von Robert Brandom (1994) rekonstruiert Bedeutung als Praxis des Gebens und Verlangens von Gründen: Inferenzen statt Vorstellungen.
Inhalt
Brandom setzt fest, dass Sprechen Festlegung ist. Wer einen Satz äußert, verpflichtet sich auf Folgen und schließt anderes aus. Die logischen Partikeln machen explizit, was in der Praxis schon gilt. Gegen das Bild der Bedeutung als Gegenstand im Kopf setzt er den sozialen Raum der Rechtfertigung.
Hegel und Sellars sind die Ahnen, die analytische Philosophie das Handwerk. Das Buch ist schwer, absichtlich: der Pragmatismus als Scholastik, nicht als Lässigkeit. Gegen Rortys Ironie setzt es die Strenge der Festlegung. Wer Wahrheit nur als Nützlichkeit kennt, hat diese Inferenzen übersprungen.
Die deutsche Rezeption blieb zünftig. Der Titel blieb oft englisch. Die Wirkung liegt im Seminar, nicht im Feuilleton. Wer den Pragmatismus nur als amerikanische Geste kennt, hat diese Härte übersprungen.
Einordnung
Im Essay zum Pragmatismus schließt Brandom die Reihe. Neben Peirce und Dewey ist dies der späteste, schwerste Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
