Autor:Louis-Ferdinand Céline

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Louis-Ferdinand Céline (1894–1961), in Courbevoie als Louis-Ferdinand Destouches geboren, hat der französischen Erzählung die Stimme der Vorstadt gegeben und denselben Hass später in antisemitische Pamphlete gelenkt. Reise ans Ende der Nacht zerbricht den gebildeten Satz am Krieg, an der Kolonie und am Elend; die Hetzschriften gehören zur Person, nicht neben sie.

Leben

Sanitäter im Weltkrieg, Afrika, Arzt in den Armenvierteln von Paris: Der Umweg war dieses Sehen, das die Wut nicht stellen musste. 1932 machte der erste Roman ihn berühmt und kostete ihn den Goncourtpreis. Danach die Pamphlete, die Judenverfolgung als Stil fortsetzten; Flucht mit den Kollaborateuren, Haft in Dänemark, Rückkehr nach Meudon. Er starb dort als Arzt und als Mann, dessen Ruhm und dessen Schuld sich nicht mehr trennen ließen.

Wirkung

Céline hat den Roman der gebildeten Periode den Krieg erklärt, indem er ihm die Periode nahm. Umgangssprache, Ausruf, Ellipse: Bardamu durchquert Stellung, Kolonie, Fabrik und Elendsquartier, ohne den Trost der Analyse. Wo Émile Zola zählt, speit Céline. Die Kraft der Stimme ist nicht gestellt; sie hat später denselben Atem in den Hass auf Juden gelegt. Wer das eine rühmt und das andere schweigt, fälscht beides.

Die Nachwelt hat das Buch kanonisiert und den Autor verdammt, oft in getrennten Sätzen, die so nicht halten. Hinrich Schmidt-Henkels Neuübersetzung hat im Deutschen die Stimme wiederhergestellt, die ältere Fassungen geglättet hatten. Céline bleibt der Fall, an dem sich zeigt, dass literarische Gewalt und politische Giftmischerei denselben Mann brauchen können. Die Nacht des Romans hört nicht auf, weil der Frieden nur eine andere Schicht Elend ist – und weil der Verfasser daraus keine Lehre gegen sich selbst gezogen hat.

Werke

In Auswahl außerdem: Tod auf Kredit, Nord, Schloss zu Schloss.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.