Julie oder Die neue Héloïse

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Julie oder Die neue Héloïse
Autor(en): Jean-Jacques Rousseau
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: GF-Flammarion
Serie:
Erscheinungsjahr: 1761
Seitenanzahl: 610 Seiten
Originaltitel: Julie ou La Nouvelle Héloïse
Originalsprache: französisch
ISBN-10: 2080701487
ISBN-13/

EAN-Code:

9782080701480
Schlagwörter: Briefroman, Liebe, Tugend, Natur
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Julie oder Die neue Héloïse ist der Briefroman von Jean-Jacques Rousseau, 1761 erschienen und einer der größten Erfolge des 18. Jahrhunderts. Der Titel spielt auf die mittelalterliche Liebe von Héloïse und Abaelard an. Die angegebene Ausgabe folgt dem französischen Original.

Inhalt

Am Genfersee liebt der bürgerliche Hauslehrer Saint-Preux seine adelige Schülerin Julie d’Étange. Die Liebe ist erwidert, der Stand verbietet sie. In Briefen an Julie, an ihre Freundin Claire und an den Freund Milord Edward verhandeln sie Leidenschaft und Verzicht. Julies Vater zwingt sie zur Ehe mit dem älteren, edlen Wolmar.

Aus der Geliebten wird die tugendhafte Gattin und Herrin eines Musterguts, Clarens, in dem Rousseau eine kleine, gute Ordnung entwirft. Wolmar holt sogar Saint-Preux ins Haus, im Vertrauen auf die geläuterte Neigung. Erst der Tod – Julie erkrankt, nachdem sie ihr Kind aus dem Wasser gerettet hat – löst die Spannung; im letzten Brief gesteht sie, dass die alte Liebe nie erloschen war.

Einordnung

Rousseau hat den Briefroman Richardsons mit dem Gefühl für die Natur verbunden und der Empfindsamkeit ihr europäisches Musterbuch gegeben. Der Konflikt von Leidenschaft und Tugend wird nicht gelöst, sondern ausgehalten; die Landschaft am See ist nicht Kulisse, sondern Seelenraum. Zeitgenossen lasen das Buch unter Tränen, hunderttausendfach. Neben Emil oder Über die Erziehung und Vom Gesellschaftsvertrag zeigt es den anderen Rousseau: nicht den Denker der Ordnung, sondern den des Gefühls, das an ihr leidet.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.