Jacques der Fatalist und sein Herr
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Jacques der Fatalist und sein Herr |
| Autor(en): | Denis Diderot |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Reclam |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1796 |
| Seitenanzahl: | 360 Seiten |
| Originaltitel: | Jacques le fataliste et son maître |
| Originalsprache: | französisch |
| ISBN-10: | 315009335X |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783150093351 |
| Schlagwörter: | Fatalismus, Erzählen, Dialog, Aufklärung |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Jacques der Fatalist und sein Herr ist ein Roman von Denis Diderot, entstanden in den Jahren um 1770 und erst 1796, nach seinem Tod, gedruckt. Er ist ein langes Gespräch auf einer Reise, ständig von Einwürfen des Erzählers unterbrochen.
Inhalt
Der Diener Jacques und sein namenloser Herr reiten durch Frankreich, ohne dass gesagt würde, wohin. Um die Zeit zu vertreiben, will Jacques die Geschichte seiner Liebschaften erzählen – doch kaum beginnt er, kommt etwas dazwischen: ein Wirtshaus, ein Sturz, eine andere Geschichte, eine Frage des Herrn, ein Einwurf des Erzählers, der sich an den Leser wendet.
Jacques glaubt, alles sei „dort oben geschrieben“, und lebt doch, als hätte er die Wahl. Zwischen seine unterbrochene Erzählung schieben sich andere, vor allem die lange, bittere Geschichte der Frau von La Pommeraye, die sich für eine Kränkung rächt. Ein Ende im gewohnten Sinn gibt es nicht; der Erzähler bietet dem Leser sogar mehrere an.
Einordnung
Diderot spielt mit dem Fatalismus und mit dem Roman zugleich. Wenn alles geschrieben steht – wozu dann erzählen, wählen, urteilen? Das Buch beantwortet die Frage nicht, es führt sie vor: Die ständige Unterbrechung ist der Beweis, dass kein Faden fest liegt. Angeregt von Sternes Tristram Shandy, treibt Diderot das Gespräch mit dem Leser bis zur Grenze. Die Nachwelt hat darin einen frühen Bau der modernen, selbstbewussten Prosa erkannt; neben der Encyclopédie zeigt das Buch den Erzähler, den der Enzyklopädist sonst verdeckt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
