Ich habe den englischen König bedient
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Ich habe den englischen König bedient |
| Autor(en): | Bohumil Hrabal |
| Originaltitel: | Obsluhoval jsem anglického krále |
| Originalsprache: | tschechisch |
| Erstveröffentlichung: | 1980 |
| Schlagwörter: | Kellner, Prag, Protektorat, Komik |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Suhrkamp
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| Umfang dieser Ausgabe: | 256 Seiten |
| ISBN: | 9783518390157 |
| Verweise | |
Ich habe den englischen König bedient ist der Roman von Bohumil Hrabal, 1971 geschrieben, 1980 im Exilverlag und später offiziell erschienen. Der Kellner Jan Dítě erzählt seinen Aufstieg und Fall durch die erste Republik, das Protektorat und die Verstaatlichung: klein, ehrgeizig, komisch und schuldig. Die Komik trägt die Schande, ohne sie aufzuheben. Suhrkamp hat die deutsche Adresse gehalten.
Inhalt
Dítě ist klein und will groß rauskommen. In den Hotels der Republik lernt er servieren, stehlen, Millionär werden, indem er die Reste der Reichen nimmt und Gold sammelt. Der englische König ist eine Episode, ein Glanz, den er im Titel festhält, als wäre Bedienung schon Weltgeschichte. Hrabal lässt ihn drauflosreden: der Pábení, das Redeschwall-Erzählen, das eine Begebenheit so lange wendet, bis sie märchenhaft und genau ist.
Dann die Deutschen, die Heirat mit einer Reichsdeutschen, das Hotel, das den Besatzern gehört, das Kind, das der Zucht entsprechen soll und stirbt. Dítě sieht Theresienstadt vom Fenster, serviert weiter, wird reich im Unrecht, landet nach 1945 im Lager für die Falschen, dann als Straßenarbeiter, dann als Einsiedler, der das Gold vergräbt und die Stille sucht. Die Kneipe und die Baracke und das Hotel sind dieselbe Schule: Wer serviert, sieht die Macht von der Hüfte abwärts.
Der Schluss ist keine Bekehrung zur Weisheit. Dítě redet weiter, als könnte Reden die Schuld klein halten. Wer nur die Kneipe sucht, unterschlägt das Lager im Blickfeld. Wer nur die Anklage sucht, unterschlägt, dass Hrabal das Lachen nicht als Entlastung, sondern als Genauigkeit braucht. Jiří Menzels Film hat Bilder geliefert; die Prosa bleibt der Schwall.
Einordnung
Hrabal hat die mündliche Rede zur literarischen Form gemacht. Neben Hašeks Schwejk steht er als der, der das zwanzigste Jahrhundert nicht als Idiotenwitz, sondern als Bedienung erzählt. Die Zensur strich; der Samisdat las. Nach 1989 wurde er Nationalerzähler, ohne dass die Bücher gemütlicher geworden wären.
Man hat ihn zum weisen Säufer gemacht. Wer nur den Witz sucht, unterschlägt Lise und das Kind. Wer nur die Moral sucht, unterschlägt, dass Dítě nicht zur Einsicht verurteilt wird, nur zum Weiterreden. Suhrkamp hat den Text gehalten. Nach Hrabal ist der Kellner keine Nebenfigur der Geschichte; er ist ihr Maß, weil er die Rechnung schreibt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
