Harry Potter und der Stein der Weisen
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Harry Potter und der Stein der Weisen |
| Autor(en): | Joanne K. Rowling |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Carlsen |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1997 |
| Seitenanzahl: | 335 Seiten |
| Originaltitel: | Harry Potter and the Philosopher's Stone |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3551551677 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783551551672 |
| Schlagwörter: | Schule, Magie, Waise, Freundschaft |
| Sachgebiete: | Jugendroman |
| Rezensionen | |
Harry Potter und der Stein der Weisen ist der erste Band der Potter-Reihe von Joanne K. Rowling, 1997 in London bei Bloomsbury erschienen, deutsch 1998 bei Carlsen in der Übersetzung von Klaus Fritz. Das Buch erzählt, wie ein unterdrückter Waise erfährt, dass er ein Zauberer ist, und auf der Schule Hogwarts Freunde, Feinde und einen Stein findet, der Unsterblichkeit verspricht. Rowling hat den Internatsroman mit der schwarzen Magie und dem britischen Schulalltag verschränkt. Aus einem abgelehnten Manuskript wurde der Auftakt einer Folge, die eine ganze Lesergeneration an das Buch band. Der englische Titel spricht vom Stein der Philosophen; die amerikanische Ausgabe machte daraus den „Zauberstein“, die deutsche blieb bei der älteren Formel.
Inhalt
Harry Potter wächst im Schrank unter der Treppe bei den Dursleys auf, den spießigen Verwandten, die jede Spur von Magie leugnen. An seinem elften Geburtstag durchbricht der halbriese Rubeus Hagrid die Lüge: Harrys Eltern starben durch Lord Voldemort, den der Säugling überlebte, wodurch die Stirn die Narbe trug und die Zaubererwelt ihn den „Jungen, der lebte“ nannte. Hagrid holt ihn nach London in die Winkelgasse, kauft den Stab, die Eule Hedwig, die Fahrkarte von Gleis neundreiviertel. Auf dem Zug nach Hogwarts schließt Harry Freundschaft mit Ron Weasley aus einer kinderreichen Zaubererfamilie und mit der klugen Hermine Granger, die als erstes Kind nichtmagischer Eltern unsicher und ehrgeizig ist. Der Hut teilt Harry dem Haus Gryffindor zu, nicht nach Slytherin, wohin der kalte Mitschüler Draco Malfoy geht.
In Hogwarts unterrichten unter anderem der gütige Schulleiter Albus Dumbledore, die strenge Minerva McGonagall und der triefäugige Severus Snape, den Harry für seinen Feind hält. Harry wird Sucher in der Mannschaft des magischen Ballspiels Quidditch und findet mit Ron und Hermine den dreiköpfigen Hund Fluffy, der eine Falltür bewacht. Hinter ihr liegen Prüfungen, die auf den Stein der Weisen führen, das Werk des Alchimisten Nicolas Flamel, das Gold machen und das Leben verlängern kann. Voldemort, so fürchten sie, will den Stein, um wieder Körper zu gewinnen. Snape scheint der Dieb; die Spur führt in den verbotenen Wald, in Spiegel, die Wünsche zeigen, und in ein Verlies unter der Schule.
Die drei Freunde bestehen die Aufgaben gemeinsam: Teufesschlinge, geflügelte Schlüssel, eine lebendige Schachpartie, die Ron opfernd gewinnt, Rätsel, die Hermine löst. Harry tritt allein dem Lehrer Quirinus Quirrell gegenüber, in dessen Hinterkopf Voldemort als Gesicht nistet. Quirrell kann Harry nicht berühren, weil die Liebe der Mutter in ihm fortwirkt; der Stein, den der Spiegel der Eileit dem Jungen gibt, der ihn finden, aber nicht gebrauchen will, zerfällt. Voldemort flieht, Quirrell stirbt, Dumbledore erklärt, was Freundschaft und was Ruhm wert sei. Das Schuljahr endet mit dem Hauspokal für Gryffindor. Der erste Band schließt versöhnlich und offen: Der Feind ist nicht tot, Harry hat eine Welt, und die Sommerferien bei den Dursleys beginnen von vorn.
Einordnung
Rowling hat den britischen Schulroman – Internat, Häuser, Lehrer, Streiche – mit einem Magiesystem verbunden, das Regeln kennt und trotzdem Wunder bleibt. Die Waise, die Tante und der Schrank gehören ins Märchen; Hogwarts gehört in die englische Erziehungsgeschichte. Der Stein der Weisen ist alchimistisches Erbe, bei Nicolas Flamel historisch verbürgt, hier der Gegenstand, um den sich die Angst vor dem Tod sammelt. Chris Columbus’ Film von 2001 prägte die Gesichter; die Übersetzung von Klaus Fritz setzte im Deutschen Wortspiele, die seither zitiert werden.
Die Reihe wuchs dunkler; dieser erste Band bleibt das Erwachsenwerden als Entdeckung einer zweiten Welt. Kritik hat später an Blutstatus, Häusern und am Bild der Nichtzauberer geübt, ohne die Lesewut der Jahre um 2000 zu löschen. Neben älteren Kinderbüchern der Zauberschule steht Potter als welthaltiger, oft komischer Roman, der Trauer nicht aussperrt. Wer nach 1997 über Jugendbücher und über das Lesen als gemeinsame Sache sprach, sprach hinter diesem Band, auch dann, wenn er die Fortsetzungen ablehnte.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
