Fahrenheit 451
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Fahrenheit 451 |
| Autor(en): | Ray Bradbury |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Diogenes |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1953 |
| Seitenanzahl: | 208 Seiten |
| Originaltitel: | Fahrenheit 451 |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3257200855 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783257200850 |
| Schlagwörter: | Bücherverbrennung, Zensur, Fernsehen, Erinnerung |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Fahrenheit 451 ist der 1953 erschienene Roman von Ray Bradbury. 451 Grad Fahrenheit sind 233 Grad Celsius, die Temperatur, bei der Bücherpapier Feuer fängt. In dieser Zukunft löscht die Feuerwehr keine Brände mehr – sie legt sie.
Inhalt
Guy Montag ist Feuerwehrmann und zufrieden damit, Häuser mit Büchern abzufackeln. Eine Nachbarin, Clarisse, fragt ihn, ob er glücklich sei; die Frage bleibt. Zu Hause sitzt seine Frau Mildred vor den Wänden, die Fernsehen sind, und schluckt Schlaftabletten. Bei einem Einsatz sieht Montag, wie eine Frau mit ihren Büchern verbrennt. Er stiehlt einen Band.
Der Hauptmann Beatty erklärt ihm das System: Nicht ein Diktator hat die Bücher verboten, die Menschen selbst wollten keine Widersprüche mehr, keine Mühe, keine Minderheiten, die sich gekränkt fühlen. Das Wandfernsehen und der Sport haben den Rest erledigt. Montag sucht den alten Professor Faber, lernt, dass Erinnerung Arbeit ist, und kommt gegen Beatty und die mechanischen Spürhunde nicht an.
Er flieht aus der Stadt, die bald darauf in einem Krieg untergeht. Am Fluss trifft er Männer, die Bücher auswendig gelernt haben: jeder ist ein Titel, zusammen sind sie eine Bibliothek aus Fleisch. Sie gehen auf die zerstörte Stadt zu, um neu anzufangen. Der Roman endet mit einer Hoffnung, die schmal ist und bewusst märchenhaft.
Einordnung
Bradbury schrieb gegen die McCarthy-Zeit und gegen das Fernsehen, das ihm die Bücher zu ersetzen schien. Neben George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Schöne neue Welt ist Fahrenheit 451 der dritte große englischsprachige Gegenentwurf des Jahrhunderts – mit dem Unterschied, dass hier die Menge die Zensur wollte, bevor der Staat sie ausführte. François Truffaut verfilmte den Stoff 1966. Der Titel ist zur Chiffre für jede Bücherverbrennung geworden.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.