Autor:Emily Brontë
Emily Brontë (1818–1848), in Thornton in Yorkshire geboren, hat dem viktorianischen Roman die Roheit gelassen, die die Moral draußen hält. Sturmhöhe ist kein Liebesbuch: Heathcliff und Catherine zerstören zwei Häuser und die Kinder, die nach ihnen kommen.
Leben
Pfarrerstochter in Haworth, neben Charlotte und Anne. Der Umweg war dasselbe Pfarrhaus: Unter dem Namen Ellis Bell erschien 1847 der einzige Roman, roh, formlos, zu wenig tugendhaft für die Zeit. Sie starb ein Jahr später an der Tuberkulose, dreißigjährig; die Heide behielt das letzte Wort.
Wirkung
Brontë hat den Roman an eine Stelle geführt, an der Tugend und Fortkommen nichts mehr erklären. Die verschachtelte Erzählung lässt keine unbeteiligte Instanz zu; Wind, Moor und die beiden Häuser handeln mit. Gegenüber der Jane Eyre der Schwester Charlotte, in der eine Erzählerin ihr Recht behauptet, bleibt Sturmhöhe unversöhnlich: Die Toten ruhen nicht, die Lebenden erben die Wunde.
Die Verfilmungen haben oft die zweite Generation abgeschnitten und aus Catherine und Heathcliff ein Paar gemacht, dem nur die Gesellschaft im Weg steht. Der Roman erzählt etwas Härteres: Catherine wählt den Stand, Heathcliff wählt die Rache. Wer es für eine Liebesgeschichte hält, hat die zweite Hälfte nicht gelesen.
Werke
- Sturmhöhe (1847)
In Auswahl außerdem: Gedichte.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.