Die drei Ordnungen

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Das Werk
Deutscher Titel: Die drei Ordnungen
Autor(en): Georges Duby
Originaltitel: Les trois ordres ou L’imaginaire du féodalisme
Originalsprache: französisch
Erstveröffentlichung: 1978
Schlagwörter: Feudalismus, Stände, Ideologie, 11. Jahrhundert
Sachgebiete: Sachbuch, Geschichte
Greifbare Ausgabe
Verlag: Suhrkamp
Serie: Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft
Umfang dieser Ausgabe: 528 Seiten
ISBN: 9783518281963
Rezensionen
Umschlag

Die drei Ordnungen. Das Weltbild des Feudalismus (französisch Les trois ordres ou L’imaginaire du féodalisme) ist die 1978 erschienene Untersuchung von Georges Duby, deutsch in den suhrkamp taschenbüchern wissenschaft. Sie datiert die Dreiteilung in Betende, Kämpfende, Arbeitende.

Inhalt

Duby geht von einer banalen Feststellung aus: das feudale Modell teilt die Menschen in drei Funktionen. Die Frage ist, warum dieses Bild in den zwanziger Jahren des 11. Jahrhunderts von zwei Bischöfen – Adalbero von Laon, Gerhard von Cambrai – formuliert wurde und warum es sich durchsetzte. Ideologie ist hier nicht Überbau, sondern ein Imaginäres, das in einer Krise ausgewählt wird.

Das Buch folgt der Formulierung, den konkurrierenden Systemen, dem Gottesfrieden, Cluny, der späteren Ritterschaft, Paris, das widersteht. Die drei Ordnungen werden älter gemacht, als sie sind; Duby gibt ihnen ein Datum. Gegen Blochs Feudalgesellschaft, die Bindung als Alltag nimmt, setzt er das Weltbild, das den Alltag ordnet.

Die Annales sind hier bei der Idee, ohne die Sozialgeschichte zu verlassen. Wer nur Stände kennt, hat die Erfindung übersprungen.

Einordnung

In Die Annales-Schule in zehn Büchern steht der Band als das Ideologiebuch der Generation nach Braudel. Blochs Die Feudalgesellschaft bleibt das Monument der Bindung; Duby bleibt das Monument der Formel. Wer Feudalismus als Natur nimmt, hat beide gegen sich.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.