Die Tage
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Tage |
| Autor(en): | Taha Hussein |
| Originaltitel: | الأيام |
| Originalsprache: | arabisch |
| Erstveröffentlichung: | 1929 |
| Schlagwörter: | Blindheit, Azhar, Bildung, Ägypten |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 280 Seiten |
| ISBN: | |
| Verweise | |
Die Tage (arabisch al-Ayyam) erschienen ab 1929, der erste Band die Kindheit des blinden Knaben in Oberägypten, dann Kairo, die Azhar, Frankreich. Taha Hussein erzählt die Nahda als Bildungsweg: Wer nicht sieht, hört desto genauer die Autorität der Schule und lernt, sie zu prüfen. Das Buch hat der arabischen Moderne das Erinnerungsbuch gegeben, an dem sich noch jede Rede von Aufklärung im Islam reibt.
Inhalt
Hussein beschreibt das Dorf, den Koran, den der Knabe auswendig lernt, ohne die Schrift zu sehen, die Reise nach Kairo, die Azhar als Hörsaal der Wiederholung, die Universität als andere Luft, Montpellier und Paris. Die Blindheit ist keine Metapher zuerst, sie ist die Lage, aus der Kritik entsteht: Man muss prüfen, was andere sehen. Gegen die Azhar, die Überlieferung als Besitz nimmt, setzt er die Philologie, die Texte datiert und zweifelt. 1926 hatte Über die vorislamische Dichtung den Skandal gemacht; die Tage erzählen, woher der Zweifel kommt, ohne den Skandal zu wiederholen.
Gegen Houranis Ideengeschichte der liberalen Araber setzt Hussein die Autopsie eines Lebens. Gegen Qutbs Meilensteine, die denselben Islam als Kampf lesen, setzt er Bildung als Prüfung. Mahfuz wird Kairo als Gasse erzählen; Hussein erzählt Kairo als Schule. Wer nur den blinden Gelehrten als Erfolgsgeschichte sucht, hat die Härte der Azhar nicht gelesen. Wer nur den Skandal sucht, unterschlägt die Prosa, die das 20. Jahrhundert arabisch als Kindheit schreiben lehrte. Die drei Bände sind ein Buch der Form nach; der Slot ist einer.
Die Grenzen liegen in der Zuversicht der Nahda, die Bildung für die Lösung hielt, die die Politik nicht war. Hussein wurde Bildungsminister; die Tage bleiben der Schüler, nicht der Minister. Die Wirkung ist die eines Stils, der Einfachheit für Klarheit nahm, gegen das Rhymed prose der Alten, und einer Biographie, die die Region als Weg aus dem Dorf in die Welt las, ohne das Dorf zu verachten.
Einordnung
Hussein hat der arabischen Nahda das Lebensbuch hinterlassen. Neben Hourani, Mahfuz und der Ideologie Larouis steht dieser Band als die Behauptung, dass Aufklärung zuerst Hören und Prüfen ist. Die Wirkung reicht in jede arabische Schule, die die Tage als Klassiker führt. Wer nach 1929 Nahda sagt und Bildung meint, spricht Hussein. Die Blindheit ist das Organ, nicht das Defizit.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.